Kategorisch-imperative Rhetorik

[1]

Kairos

altgriech. – der richtige Moment

Vor allem in Reden und Diskussionen spielten das Gefühl für den richtigen Augenblick und die Fähigkeit für das optimale Ergreifen in der rhetorischen Gelegenheit eine wichtige Rolle. Es gilt, die Gunst der Stunde nutzen.

Die antiken Griechen sahen Kairos als einen Gott mit einem Schopf an der Stirn. Den galt es zu packen, wenn die Gelegenheit dazu war. Ansonsten war sie eben vertan.

Beispiele:     

  • Liebe auf den ersten Blick.
  • Jetzt oder nie.
  • Startkommando: Auf die Plätze! Fertig! Los!

Aber: Selbst die besten Argumente können ihre Wirkung verlieren, wenn man sie zur falschen Zeit vorträgt.

Beispiel:       

  • O si tacuisses, philosophus mansisses (nach Boethius) – Hättest Du geschwiegen, man hätte Dich [weiter] für einen Philosophen gehalten. – Entlarvung eines für schlau Gehaltenen durch sein eigenes törichtes, inhaltlich und zeitlich nicht passendes Gerede
  • Sprichwort: Auf´s falsche Bein Hurra gerufen.

Kakophonie

Kakophonisch nennt man vor allem Missklänge und Dissonanzen in der Musik, aber auch Laute und Geräusche beim Sprechen, die besonders hart, unangenehm oder unästhetisch klingen.

Auch Störungen im Umfeld (Zwischenrufe, maßloses Geschrei, Murmeln, laute Geräusche usw.) können kakophonisch wirken.

Beispiel:       

  • krächzend, kreischend, brüllend
  • Konsonantenhäufungen wie z.B. Strickstrumpf, Potzblitz
  • äh-äh, emm-emm (Atemfehler, Stockungen, Räuspern, Hüsteln)

Der Gegensatz dazu ist die Euphonie, d.h. wohlklingende Harmonie, z.B. durch angemessene Hintergrundmusik oder wohlwollenden Beifall.

Kalliope

vgl. Musen, Polyhymnia

In der griechischen Sage hieß diese Muse (eine der neun Töchter des Zeus und der Mnemosyne) die Schönstimmige. Sie stand im Zusammenhang mit der epischen Dichtung, der Rhetorik, der Philosophie, der Wissenschaft und des Saitenspiels.

Katachrese

griech. katachresis – falscher Gebrauch

rhetorische Figur, bei der unpassende sprachliche Bilder miteinander verbunden werden. Das soll Aufmerksamkeit und Interesse, aber auch Ablehnung und Spott fördern.

Beispiele:

  • Zahn der Zeit
  • spitzer Schrei
  • Klugschnabel
  • Pferdeapfel

Kategorischer Imperativ

Nach Kant ist er die Richtschnur für ein vernunftgemäßes und damit sittliches Handeln:

„Der kategorische Imperative ist ein einziger, und zwar dieser: handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du sogleich wollen kannst, dass sie allgemeines Gesetz werde.“ Und a.a..O.

„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“[1]

Auf die Rhetorik angewendet hieße das, mit der eigenen Kommunikationsweise Vertrauen schaffen zu wollen bzw. zu erzwingen. Volkstümlich abgewandelt bedeutet er ungefähr: Was ist selber denk und tu, trau ich jedem Andern zu. Oder auch: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.

Eine kategorisch-imperative Rhetorik, mit der alles ausgeschlossen werden soll, was nicht sein darf, ist in vielen Fällen in Frage zu stellen (vgl. political correctness).

Kausalkette

lat. causalis – ursächlich, causa – Grund, Ursache, Sachverhalt, Kettenargumentation)

Kausalität – Zusammenhang von Ursache und Wirkung

In einer Argumentationsstruktur (Kettenargumentation) folgt jeweils ein beweisendes Argument auf das andere.

Beispiele:     

  • Wer die Einsicht besitzt, ist auch maßvoll; wer maßvoll ist, ist auch gleichmütig; wer gleichmütig ist, lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, wer sich nicht aus der Ruhe bringen lässt, ist ohne Kummer, wer ohne Kummer ist, ist glücklich, also ist der Einsichtige glücklich, und die Einsicht reicht aus für ein glückliches Leben. (Lucius Anaeus Seneca)
  • Wenn wir die Äpfel nicht rechtzeitig abnehmen, werden sie überreif, fallen ins Gras und verfaulen dort.

Klimax

griech. climax – Treppe, Leiter

rhetorische Figur: Aufzählung mit dreigliedriger Steigerung bzw. Steigerung von einer schwächeren zu einer stärkeren Aussage.

Beispiele:     

  • Veni, vidi, vici. (Caesar) – Ich kam, ich sah, ich siegte.
  • Ich habe gearbeitet, malocht, mich kaputt geschuftet.
  • Gut. Besser. Am besten.

Kolon

griech. colon – Kolonne, Glied, Sinnblock

Gesprochene Sätze bzw. Gedanke werden durch Zäsur (leichte Atempause oder merklicher Einschnitt beim Sprechen) voneinander getrennt.

Mehrere aufeinander folgende Sinnblöcke bilden in der Verslehre einen gliedernden Sprechtakt (rhythmische Elementareinheit).

Beispiel:        Meine sehr geehrten Damen und Herren //

Der heutige Abend /

das kann man schon sagen /

ist ein ganz besonderer Anlass /

um auch eine ganz besondere Person zu ehren //…

Atemtechnisch verstanden sollten Sinnblöcke ein Sprechen ohne Atemnot gewährleisten, was gleichzeitig das Verständnis der gesprochenen Gedanken erleichtert und das sogar häufig hilft, die als lästig empfundenen Zwischenlaute (Äh, em usw.) zu verhindern.

Komik

griech. komikos – possenhaft, lustig, zum Lachen reizend, locker unterhaltsam, merkwürdig, komos – fröhlicher Umzug, lärmende Schar

Das kann ein gutes rhetorisches Stilmittel sein, mit dem man sich selbst oder den Partner in ein besonderes Licht stellt, die Situation aufgelockert werden oder Beifall initiiert werden soll.

Komiker: Darsteller lustiger Rollen, Spaßvogel

Komische Situationen entstehen, wenn sie unerwartet eintreten und paradox wirken.

Beispiele:

  • Vorsicht! Das kann auch ins Auge gehen, sagte der Blinde.
  • Slapsticks – im Film (Stummfilm) überzeichnete Gags
  • lustige Witze

Kommunikationsverweigerung

Kommunikation ist nur erfolgreich, wenn sie sich fortsetzt (Luhmann). Vorausgesetzt wird dabei, dass sich die Kommunikationspartner wahrnehmen. Ein totaler Rückzug aus jeder weiteren Wahrnehmung kann aus unterschiedlichen Gründen erfolgen (Verlassen des Ortes, Abschalten von Kommunikationskanälen).

Beispiele:

  • Schweigegelübte verschiedener Mönchsorden: „Unser Bemühen und unsere Berufung bestehen vornehmlich darin, im Schweigen und in der Einsamkeit Gott zu finden“ (Statuten der Karthäuser 12,1)
  • Menschen können sich dazu entscheiden, ein abgeschiedenes Leben in völliger Einsamkeit oder mit minimalem Kontakt zur Außenwelt zu führen (Eremiten – griech. eremos – einsam, verlassen).
  • ärztliche Schweigepflicht, Aussageverweigerung vor Gericht
  • ausbleibende Rückmeldung in digitalen Kanälen (Facebook, E-Mail)

Anmerkung: Die genannten Bespiele können natürlich trotz alledem Kommunikation sein. Solange sich die Partner wahrnehmen, erfolgt dann noch zumindest eingeschränkte Kommunikation. Denn auch Verweigerung ist Verhalten, und jegliches beobachtete Verhalten ist Kommunikation.

Kommentar

Subjektive, meinungsbildende Textsorte im Journalismus – Erläuterung, Auslegung, Anmerkung, Überdenken, kritische Stellungnahme

In der Rhetorik werden Kommentare häufig in Gesprächen, Diskussionen oder als Einschub zu einer Rede gebraucht, um den Partner zu unterstützen oder ihm kritisch zu begegnen. In der parlamentarischen Debatte sollte dazu ein Antrag beim Präsidium gestellt werden.

Beispiele:

  • Gestatten Sie, Frau Präsidentin, dass ich eine Bemerkung zu dem mache, was der Redner gerade behautet hat?
  • Herr Meier, darf ich Sie kurz unterbrechen…? Ich bin nämlich der Auffassung…
  • Wenn Sie mich fragen, muss ich Ihnen eine andere Antwort geben…

Kommunikation

lat. communicare – gemeinschaftlich tun, mitteilen; communio – Gemeinschaft;

communicatio – Mitteilung, Unterredung,

Zwischenmenschliche Kommunikation ist Kooperation durch wechselseitigen Austausch von Informationen.

Watzlawick: „Eine einzelne Kommunikation heißt Mitteilung (message) oder, sofern keine Verwechslung möglich ist, eine Kommunikation. Ein wechselseitiger Ablauf von Miteilungen zwischen zwei oder mehreren Personen wird als Interaktion bezeichnet…

Es muss ferner daran erinnert werden, dass das „Material“ jeglicher Kommunikation“ keineswegs nur Worte sind, sondern auch alle paralinguistischen Phänomene (wie z.B. Tonfall, Schnelligkeit oder Langsamkeit der Sprache, Pausen, Lachen und Seufzen), Körperhaltung, Ausdrucksbewegungen (Körpersprache) usw. innerhalb eines bestimmten Kontextes umfasst – kurz, Verhalten jeder Art…

Verhalten hat kein Gegenteil, oder um dieselbe Tatsache noch simpler auszudrücken: Man kann sich nicht nicht verhalten.“[2]

Watzlawick definierte auf dieser Grundlage fünf pragmatische (metakommunikative) Axiome, die verkürzt folgendes beinhalten:

  1. Man kann nicht nicht kommunizieren.
  2. Kommunikation findet gleichzeitig auf einer Sach- und einer Beziehungsebene statt, wobei letztere dominiert.
  3. Kommunikation verläuft als Reiz-Reaktions-Kette.
  4. Kommunikation verläuft digital (lat. digitus – der Finger; engl.digit – Ziffer, vereinzelt, diskret dargestellt, eindeutig ) und/oder analog (griech. analogia – Übereinstimmung).
  5. Zwischenmenschliche Kommunikation verläuft entweder symmetrisch (Gleichberechtigung der Partner) oder komplementär (ungleiche Partner)[3]

Unter rhetorische Kommunikation verstehen wir, wenn mindestens zwei Menschen auf einem oder verschiedenen Kanälen mehr oder weniger geplant und zielgerichtet Informationen austauschen.

  • Sie unterscheidet dadurch von der Alltagskommunikation, die spontan und improvisiert erfolgt, und von
  • der sprechkünstlerischen Kommunikation, bei der ein Sender (z.B. Rundfunkkommentator, Bühnensprecher, Schauspieler) überwiegend fremdproduzierte Inhalte (von einem Autor, Texter usw.) wiedergibt und  interpretiert.

Kommunikationskiller

Kommunikationskiller (-störer) können bewusst (rhetorisch) oder unbewusst erfolgen. Sie können unterteilt werden in

  • verbale (z.B. Killerphrasen, Beleidigungen, Entwürdigungen, Klischees usw.);
  • paraverbale (u.a. stimmlich – gequält, zu laut, lächerlich) und
  • nonverbale (visuelle, d.h. körpersprachliche Äußerungen wie tendenzielles Lächeln, Backen aufblasen, Augen verdrehen usw.) Kommunikationsformen.

Solche Verhaltensweisen werden oft als persönliche Angriffe, Abwertungen von Meinungen, Ablenkungen von der Sache oder Unhöflichkeiten aufgefasst.

Beispiele:

  • Sagen Sie mal, Herr Meier, Sie Schlaumeier…
  • Das haben wir noch nie so gemacht. Das geht nicht! Haben Sie keine anderen Sorgen? Das wird zu teuer.
  • Wo haben Sie denn das her? Dafür gibt es Experten.

Taktische Kommunikationskiller sollen den anderen stören, verunsichern und irritieren:

  • ständiges Unterbrechen des anderen,
  • Zwischenfragen,
  • Lachen und Handlungen wie Fenster öffnen, in den eigenen Unterlagen blättern usw.

Kommunikationskiller erfolgen bewusst oder unbewusst.

Kommunikationsmodelle (Auswahl)

In der Kommunikationswissenschaft gibt es verschiedene verallgemeinerte Möglichkeiten zur Darstellung des Informationsaustauschs, des Kommunikationsprozesses in unterschiedlichen Situationen, der Verständigung unter verschiedenen Bedingungen, des Dialoges usw.

Auswahl von Beispielen:

  • Modell nach Shannon/Weaver – Sender-Empfänger-Modell[4]

Claude Elwood Shannon (1916 – 2001, US-amerikanischer Mathematiker und Elektroniker)

Warren Weaver (1894 – 1978, US-amerikanischer Mathematiker, Vater der maschinellen Übersetzung)

  • Kommunikation wird als Interaktion zwischen (wechselndem) Sender und Empfänger verstanden. Dabei entsteht wahrnehmungsabhängig eine asymmetrische Zweiseitigkeit. Das Signal wird (mehr oder weniger sinnhaft) auf unterschiedlichen Kanälen als kodierte Information (Botschaft, Nachricht, Message) übertragen.
  • Der Sender ist Inspirator/Produzent im Kommunikationsakt. Er beginnt, kodiert, reflektiert und variiert die Botschaft, d.h. er agiert. Die Kodierung heißt die Verschlüsselung des Signals durch den Sender auf der Grundlage seines Zeichenvorrates, d.h. der Gesamtheit seiner verfügbaren Zeichen mit syntaktischen und semantischen Regeln.
  • Der Empfänger ist der Rezipient im Kommunikationsakt. Er nimmt Botschaft wahr, dekodiert und reagiert. Dekodierung ist durch unterschiedliche Motivation, Zeichenvorräte (Zeichen, Assoziationen, Konnotationen) und Störungen gekennzeichnet.
  • Die Zeichenvorräte von Sender und Empfänger sind unterschiedlich und damit sind Kodierung (Sender) und Dekodierung (Empfänger) sind subjektive Prozesse.
  • Modell nach Schulz von Thun – Vier-Ohren (und Vier-Münder) – Modell[5]

Friedemann Schulz von Thun (1944, deutscher Kommunikationspsychologe)

  • Sachbotschaft (Sender: Was signalisiere ich? Empfänger: Was empfange/verstehe ich?)
  • Beziehungsbotschaft (Sender: Wem, wie und warum signalisiere ich? Empfänger: Wen, wie und warum verstehe ich?
  • Selbstoffenbarung (Sender: Was gebe ich von mir preis? Empfänger: Was wird über den Sender erkennbar?
  • Appell (Sender: Wie soll der Empfänger reagieren? Empfänger: Was will der Sender von mir?

Dieses Modell eignet sich für die Analyse von Kommunikationsproblemen. Wo treten Differenzen zwischen Sender und Empfänger auf?

Warum hat der Partner mich nicht so verstanden, wie ich es beabsichtigte? Wie kann ich mich noch besser ausdrücken?

  • Eisberg-Modell nach Sigmund Freud

Sigmund Freud (1856 – 1939, österreichischer Arzt, Erfinder der Psycholanalyse)

Wikipedia.org/wiki/Sigmund_Freud

Dieses Modell gehört, gemeinsam mit der Persönlichkeitstheorie Freuds (Strukturmodell der Psyche), zu den wesentlichen Säulen der Kommunikationstheorie. Danach werden uns nur max. 20% einer Persönlichkeit (vgl. Pareto-Prinzip 20/80) sichtbar.

  • Lasswell-Formel

Harold Dwight Lasswell (US-amerikanische Politik- und Kommunikationswissenschaftler,

Dieses grundlegende Modell der Massenkommunikation (1948) zeigt das Lern- und Forschungsfeld der Kommunikationswissenschaft auf.

Die Formel lautet: Wer sagt was in welchem Kanal zu wem mit welchem Effekt?

  • Wer sagt → Sender/Kommunikator/en (Kommunikatorforschung)
  • was → Inhalt → (Inhaltsanalyse, Bedeutung)
  • in welchem Kanal → Medium → (Mediennutzung)
  • zu wem → Empfänger, Zuhörer/Betrachter (Zielgruppenanalyse, Rezipientenforschung)
  • mit welchem Effekt → Effekt (Medienwirkungsforschung)

Dieses Modell hilft, Kommunikationsprozesse systematisch zu analysieren und zu verstehen. Es wird häufig in Bereichen wie Marketing, Medienforschung und politischer Kommunikation angewendet.

Ein Nachteil des Modells ist das vernachlässigte Feedback.

  • Organon-Modell

Karl Bühler bezeichnete die Sprache als ein Werkzeug der Kommunikation (1933). Es basiert auf drei zentralen Funktionen sprachlicher Zeichen:

  1. Ausdrucksfunktion: Der Sender gibt durch seine sprachlichen Äußerungen nicht nur sachliche Inhalte, sondern auch Gefühle, Meinungen oder Absichten zu erkennen.
  2. Darstellungsfunktion: Die sprachlichen Zeichen wirken auch als Symbole für Gegenstände oder Sachverhalte und vermitteln Informationen über die Welt des Senders.
  3. Appellfunktion: Der Sender beabsichtigt, beim Empfänger Reaktionen, d.h. Handlungen oder ebenfalls sprachliche Äußerungen auszulösen.

Organon-Modell[6]

  • Transaktionsanalyse

Eric Berne war ein kanadisch-US-amerikanischer Psychiater (1910 – 1970). Er entwickelte die Transaktionsanalyse als psychotherapeutisches Verfahren, das er aus der Psychoanalyse ableitete. Sein Menschenbild besteht aus drei Entwicklungsebenen (Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich, Kindheits-Ich), die normalerweise jeder Mensch in seiner Entwicklung ausprägt und zwei Ich-Zuständen (ok oder nicht ok) aus. [7]

Zwischen diesen Entwicklungsebenen verlaufen Transaktionen in paralleler oder sich kreuzender Weise. Daraus entstehen vier Varianten von Grundeinstellungen, indem

  • parallele Transaktion den Zustand „o.k.“ und
  • kreuzend Transaktion den Zustand „nicht o.k.“ erzeugt.
1.Ich bin o.k.Du bist o.k.Wir sind gleicher Meinung.
2.Ich bin o.k.Du bist nicht o.k.Ich habe Recht. Du liegst falsch.
3.Ich bin nicht o.k.Du bist o.k.Ich habe einen Fehler gemacht. Hilf bitte.
4.Ich bin nicht o.k.Du bist nicht o.k.Wir liegen beide falsch und geben auf.

Nach Harris/Harris[8] ist es damit möglich, das eigene und das Kommunikationsverhalten des Partners besser einzuschätzen und sich darauf einzustellen.

  • Spieltheorie

Diese mathematische Theorie erforscht Modellierungen für Lösungen in Entscheidungssituationen, in denen mehrere Beteiligte kooperativ oder nicht kooperativ interagieren. [9]

Ziel ist es, den eigenen Nutzen zu optimieren. Hier kann auch die Rhetorik ansetzen: Wie spreche ich einen Kommunikationspartner an, um ihn zu überzeugen bzw. gut mit ihm auszukommen?

Es gibt dominierte Strategien (z.B. akzeptiertes Patriarchat, geduldete Diktatur) oder solche, die zu einem Nash-Gleichgewicht führen.

Dieses Gleichgewicht kann in nicht-kooperativen Spielen entstehen, wenn die Spieler beider Seiten jeweils ihre Strategie so wählen, dass es für keinen sinnvoll ist, davon abzuweichen: win-win-Situation (Ich bin o.k. – Du bist o.k.).

Beispiele:

  • Das wohl bekannteste Spiel ist „Das Gefangenen-Dilemma“, bei dem zwei Verbrecher getrennt verhört werden mit der Maßgabe, bei verschiedenen Varianten (Schweigen, Gestehen) unterschiedlich belohnt oder bestraft zu werden.
  • Schopenhauer, A.: Die Kunst, recht zu behalten. In achtunddreißig Kunstgriffen dargestellt. Insel Verlag, Frankfurt am Main und Leipzig 1995
  • Bei der Vorbereitung von Verhandlungen in Konfliktsituationen sind spieltheoretische Ansätze häufig nützlich (z.B. Jobwechsel, Tarifverhandlungen, Ehescheidung, Waffenstillstand).

Literaturempfehlungen:

Körpersprache

„Man kann nicht nicht kommunizieren“. (Watzlawick)[10] Dieses metakommunikative Axiom bezieht sich nicht nur auf unsere verbale Sprache. Alles, was man als Mensch von sich und von einem anderen Menschen wahrnehmen kann (visuell, verbal, nonverbal, paraverbal usw.), beeinflusst die Kommunikation.

Dazu gehören

  • körperliche Erscheinung (z.B. Alter, Größe, Körperform, Geschlecht, Haut- und Haarfarbe, äußerer Gesundheitszustand),
  • Motorik (z.B. Körperbewegungen, Veränderungen, Haltung, Gang),
  • Mimik (Gesichtssprache: Augen, Stirn, Mund usw.),
  • Gestik (Hände, Arme),
  • stimmliches (vokales) Verhalten (z.B. Artikulation, Sprechtempo, Husten, Stimmhöhe und Stimmmelodie),
  • Distanzverhalten (z.B. Blickkontakt, Körperkontakt, Annäherung/Entfernung, Abstandsverhalten),
  • Outfit (z.B. Bekleidung, Kosmetik und Schmuck (Accessoires, Tattoos),
  • Geruch (z.B. Körperausdünstungen, Parfüm, Mundgerüche),
  • Kontaktempfindungen (z.B. Körpertemperatur, Händedruck, Schläge),
  • psychotypische Erscheinungen (Temperament, psychische Verfassung).

Verbale und nonverbale Kommunikation stehen in einem wechselseitigen Verhältnis. Das untersuchte u.a. Abraham Mehrabian [11] und stellte dazu das Modell 7 – 38 – 55 auf, das allerdings nicht unumstritten ist. Es lässt sich so ausdeuten, dass der überwiegende Anteil einer Kommunikation körpersprachlich erfolgt (55%, nonverbal). Eine weiterhin sehr wichtige Rolle spielt die vokale (sprechtechnische, paraverbale) Seite mit 38%. Und nur 7% der Zielrealisation macht die verbale Kommunikation (Inhalt des Gesprochenen) aus.[12]

Verbale und nonverbale Kommunikation haben Ähnlichkeiten und Unterschiede. Sie werden durch psycho-soziale Situationen und emotionale Ausdrucksformen beeinflusst.

Körpersprachliche Wahrnehmungen hängen sehr oft mit Klischees (Phänotyp, Vorurteile) zusammen.

Beispiele:

  • Dicke sind gemütlich. (Volksmund),
  • Südländer sind gefährlich. (Rassismus),
  • Blonde Frauen… (Antifeminismus)

Körperlichsignale lassen sich unterscheiden nach

  • aktiven oder passiven Handlungen,
  • Veräußerlichungen des Denkens,
  • bewussten oder unbewussten Äußerungen,
  • momentanem oder permanentem Verhalten,
  • starken oder schwachen Signalen.

Auf der Grundlage der physischen Möglichkeiten (Gesichtsmuskeln) und bezogen auf erkennbare Basisemotionen wie Freude, Interesse,Überraschung, Furch, Ärger, Trauer und Ekel hat Paul Ekmann ein Facial Action Coding System, d.h. quasi einen Atlas der mimischen Bewegungen (FACS)[13] entwickelt.

Natürlich ist die Körpersprache insgesamt ist sehr stark mit unseren Emotionen verbunden. Allerdings dürften möglichen Körperhaltungen und -bewegungen (Motorik)[14] noch viel komplexer und umfangreicher sein. Vermutlich sind mehrere tausend Ausdrucksformen durch menschliche Körperhaltungen unterscheidbar.[15]

Ekman wies übrigens darauf hin, dass menschliche Mimik universell, Gestik jedoch mehr kulturabhängig ist. Es gibt z.B. umfangreiche Untersuchungen zur Körpersprache in verschiedenen psychischen Situationen und Zuständen.

Körperrhetorik[16]

So nennt man die bewusste Verknüpfung von Rhetorik und Körpersprache[17]. Voraussetzungen dafür sind kommunikative Veranlagungen, Engagement,   Selbstreflexion und sicher auch ausreichende Übungen und Erfahrungen.

Im Schauspielberuf ist das Trainieren und Gestalten von Körperrhetorik ganz selbstverständlich ein Hauptfach. Hier zeigen sich nicht zuletzt Verständnis, Talent und Fleiß der Mimen (veraltet für Schauspieler, aber durchaus noch treffend).

Als Redner können wir, bei aller Individualität und Widersprüchlichkeit der Wahrnehmung die Körperrhetorik nicht genug wertschätzen. Möglichkeiten zum Training ergeben sich vor allem aus der Arbeit mit Videoaufzeichnungen oder der gegenseitigen Einschätzung im Team.

Wichtige Bereiche der Körperrhetorik sind:

  • allgemein freundliches Erscheinungsbild und Höflichkeit (oder auch nicht),
  • aufrechte und atembegünstigende Körperhaltung (z.B. hinter einem Rednerpult) und Motorik (Kinesik),
  • Blickkontakt mit dem Publikum (vor allem durch freie Rede),
  • offene Mimik und angemessene Gestik,
  • angemessene Kleidung und passender Schmuck,
  • insgesamt gepflegtes Äußeres und Kleinigkeiten in Details (Haarschnitt, Rasur, Fingernägel, Mundgeruch).

Nachlässigkeiten, die weitgehend vermieden werden sollten sind:

  • Abwendungen vom Publikum (z.B. abschweifende Blickrichtung, unnötiges Ablesen vom Manuskript, distanzierende Körperhaltung, Rücken zudrehen),
  • nachlässige Sitzhaltung,
  • zu oft die Hände in den Hosentaschen,
  • Popeln, Kratzen usw.,
  • laute Atemgeräusche (em, ä usw.) vermeiden durch angemessen häufiges und ausreichend tiefes Atmen (führt zu rhythmischem Sprechen)..

Körperrhetorische Ratschläge:

  • Aufrechter Stand (Standpunkt!) bzw. gerade Sitzhaltung sind nicht zuletzt Ausdrücke von Selbstbewusstsein. Verkrampfung und Fehlhaltungen sollten vermieden werden.
  • Stehende Redner sollten darauf achten, die Füße schulterbreit auseinander zu stellen (Bodenhaftung! Standpunkt). Häufiges Pendeln durch ständiges Wechseln des Standbeins oder Hin- und Herlaufen sind oft ungünstig.
  • Augenkontakt mit den Zuhörern ist beziehungsfördernd und in der Regel elementar wichtig (z.B. Augenhöhe, Sympathie). Nur auf das Manuskript, an die Decke oder aus dem Fenster zu blicken ist nicht gut.
  • Atmen ist nicht nur physisch essentiell. Rhetorische Atemtechniken (Pausen, Rhythmik, Tiefe) helfen gegen Lampenfieber, fördern die Verständlichkeit und die Persönlichkeitsausstrahlung.
  • Gestik verdeutlicht und unterstreicht. Gesten sind Ausdrucksformen (Zeigen, Zählen, Annähern usw.). Unruhige Hände können auf Nervosität verweisen.  Gegenstände in die Hände zu nehmen (Manuskript, Buch, Zeigestock), sie auf dem Pult ablegen, in die Hosentasche zu stecken können zweckmäßig sein oder auch nicht.
  • Körpersprache hat viel mit Achtung und Höflichkeit zu tun, denn sie beeinflussen die Beziehungsebene gegenüber den Partnern.
  • Wie man ins Publikum hineinruft, so schallt es heraus – oder es prallt ab. Lautstärke, Zuwendung und Aufforderungen zum Feedback sind bedeutsam.
  • Nutze Hilfsmittel wie Tafel und Kreide/Stift, Projektor/Bildschirm, Zeigestock/Laserpointer, Mikrophon. Im Volksmund heißt es, dass ein Bild mehr sagt als 1000 Worte.
  • Das Manuskript sollte gut zu handhaben (kein Flattern) und optisch zweckmäßig gestaltet sein (große und sparsame Schrift, Stichworte, farbliche Hervorhebungen usw.).

Kreativitätstechniken[18]

Im Interesse der Rhetorik sind zahlreiche Techniken für die inhaltliche und methodische Ideenfindung angebracht. Im Vordergrund stehen dafür Originalität und Konstruktivität der Lösungen:

Beispiele:

  • Brain storming:

schnelles, schriftliches Sammeln von Ideen, die erst nachträglich als Gliederung geordnet und dann weiter ausformuliert werden.

Beispiel: Was könnten wir am Wochenende tun, wenn a) Regenwetter oder b) Sonnenschein oder c) wechselhaftes Wetter wie heute ist?

Es werden durch eine oder mehrere Personen so viele Ideen wie möglich gesammelt und sortiert. Daraus können Schlussfolgerungen abgeleitet werden

  • Mind Mapping:

schnelles, schriftliches Sammeln von Ideen und assoziatives Zuordnen in Form einer (Gedächtnis-) „Landkarte“. Einzelne Schwerpunkte (Richtungen, Straßen) könnten dann weiter in Wege, Verästelungen usw. aufgeteilt und dann weiter ausformuliert werden.

Beispiel: Wohin fahren wir im Sommerurlaub? A) ins Gebirge (Alpen oder Riesengebirge), B) an die See (Ostsee oder Müritz), C) in eine große Stadt (Berlin oder Amsterdam), D) nach Übersee (Kalifornien, Mallorca) oder E) machen wir im Inland Familienbesuche (zu Oma aufs Land, zu Onkel Paul)?

  • ABC-Technik:

zu vorgegebenen Buchstaben werden Gedanken entwickelt.

Beispiel: SWOT-Analyse (S-trengthes, W-eaknesses, O-pportunities, T-hreats)

Zu einem vorgegebenen Thema (Aufgabe, Sachverhalt) werden Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken gegenübergestellt und daraus Schlussfolgerungen entwickelt

Beispiel: Gliederungsschema für einen Vortrag:

Vorgegebenes Thema, Aufgabe, Sachverhalt, Problem  
Stärken  Schwächen
Chancen  Risiken
Prognose, Schlussfolgerungen, nächste Aufgaben  
  • Morphologischer Kasten: Entwickeln und systematische Analyse von Ideen

Beispiel:

Vorzüge (max. 10 Punkte zu vergeben) für den täglichen Arbeitsweg

 FahrradBus und BahnAuto
Möglichkeiten10510
Gesundheit10105
Kosten8 (E-Bike)10 (D-Ticket)7 (Treibstoffpreis)
Umwelt1053 (Abgas, Stau)
 383025
  • Kreatives Schreiben (Fast writing):

Der Redner schreibt zunächst seine Gedanken oberflächlich und mit möglichst hohem Tempo auf, um unseren Gedanken freien Lauf zu lassen (Floating). Danach werden Schwerpunkte aus der vorläufigen Sammlung zusammengefasst, sortiert und weiter ausformuliert. Dazu kann auch KI zur Hilfe genommen werden:

Beispiel: Schreibe eine Einladung an alle Freunde für die Geburtstagsparty. Schlage Ihnen auch vor, welche kleinen Geschenke und Partyspiele Du Dir vorstellen kannst.

  • Methode 635:

Sechs Teammitglieder schreiben jeweils 3 Ideen zu einem Thema auf einen Zettel und geben diesen dann an ihren linken Nachbarn weiter. Dieser sie ergänzt oder streicht sie bzw. entwickelt neue. Dieser Vorgang wird 5mal wiederholt. Die Ergebnisse werden abschließend veröffentlicht und beschlossen/abgelehnt.

Beispiel: was könnten wir im kommenden Familienurlaub gemeinsam unternehmen?  

  • Denkhüte:

Die Teilnehmer einer Diskussionsrunde nehmen bewusst unterschiedliche Positionen und Denkweisen zu einem Thema ein. Die Ergebnisse werden protokolliert und anschließend komplex ausgewertet.

Beispiel:

Weiß – faktenbezogen, sachlich, neutral

Rot – emotional, engagiert

Schwarz – kritisch, ablehnend

Gelb – optimistisch, chancenorientiert

Grün – kreativ, produktiv verbindend

Blau – ordnend, strukturierend

  • Advocatus Diaboli:

lat. advocatus – der Herbeigerufene.

Eine Idee/Aufgabe/Person steht zur Disposition. Eine vorgetragene Idee dazu wird vom „Anwalt des Teufels) aufgriffen und negativ beleuchtet, abgelehnt oder verfälscht.

Beispiel: Für ein Projekt ist ein Teamleiter erforderlich. Vorgeschlagen wurde Christine, die die Anwesenden relativ lange und gut kennen. Es soll herausgefunden werden, wo sie Schwachstellen hat.

  • Debatte:

Zwei Diskutanten bzw. Paare stehen/sitzen sich zu einem Thema gegenüber. Das eine Paar soll sich dazu positiv und zustimmend äußern, das andere soll es kritisieren und ablehnen.

Beispiel: Diese Methode wird z.B. bei „Jugend debattiert“ mit folgendem Vorgehen angewendet:

  1. Phase: Jeder der Teilnehmenden stellt in kurzer Form seine Position dar. (je 1 Minute)
  2. Phase: Die Teilnehmer debattieren abwechselnd und über Kreuz (insgesamt 10 Minuten)
  3. Phase: Die Teilnehmenden verkünden nacheinander ihre abschließende Meinung (je 1 Minute)

Eine Jury fasst die Ergebnisse bewertend bzw. beurteilend zusammen.

Künstliche Intelligenz (KI, AI) und Rhetorik

Ganz einfach gesagt: Künstliche Intelligenz (KI) ist, wenn Computer Dinge tun, die sonst nur Menschen können – zum Beispiel systematisch Fakten suchen, Vorgehensweisen lernen, Probleme lösen oder Entscheidungen treffen.

Eine schwache künstliche Intelligenz ist ein Computerprogramm, dass bestimmte Aufgaben weitgehend selbstständig löst wie z.B. bei der Textrecherche.

Eine starke künstliche Intelligenz besitzt menschenähnliche Fähigkeiten und kann komplexe Aufgaben weitgehend selbstständig lösen.

Im Digitalen Zeitalter ist es längst möglich, mit Computerprogrammen und Netztechnologien

  • erforderliche Daten in großen Mengen zu sammeln,
  • Texte zu verfassen, zu analysieren, zu optimieren oder zu verfremden,
  • Sprachäußerungen von Persönlichkeiten stimmlich und körpersprachliche zu imitieren usw.[19]

[1] Kant, Immanuel: Gesammelte Schriften. Hrsg.: Bd. 1-22 Preussische Akademie der Wissenschaften, Bd. 23, Berlin 1900, S. 421

[2] Watzlawick, P.; Beavin, J. H.; Jackson, D. D.: Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien. Verlag Hans Huber, Bern, Göttingen, Toronto, Seattle 1969, S. 50f.

[3] Ebenda, S. 50ff.

[4] Shannon, C.; C. E.; Weaver, W.: The Mathematical Theory of Communication. University Press, Urbana (Ill.) 1949 – Nach: Lenke, N.; Lutz, H.-D.; Sürenger, M.: Grundlagen sprachlicher Kommunikation. Wilhelm Fink Verlag, München 1995, S. 18

[5] Schulz von Thun, F.: Miteinander reden. Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 1981, S. 13 ff.

[6] https://de.wikipedia.org/wiki/Organon-Modell

[7] Berne, E.: Spiele der Erwachsenen. Psychologie der menschlichen Beziehungen. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 2002 

[8] Harris, T. A.; Harris, A. B.: Ich bin o.k. Du bist o.k. Einführung in die Transaktionsanalyse. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 1998

[9] Rieck, C.: Spieltheorie. Eine Einführung. Christian Rieck Verlag, Eschborn 2022

[10] Watzlawick, Paul; Beavin, Janet H.; Jackson, Don D.: Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien. Neunte, unveränderte Auflage. Verlag Hans Huber, Bern u.a. 1996

[11] https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Mehrabian

[12] Forgas, J. P.: Soziale Interaktion und Kommunikation. Eine Einführung in die Sozialpsychologie. Psychologie Verlags Union, Weinheim 1999, S. 126 ff.

[13] Ekman, P.: Ich weiß, dass du lügst. Was Gesichter verraten. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 2012

[14] Havener, T.: Denk doch, was Du willst. Die Freiheit der Gedanken. Wunderlich Verlag, Reinbek bei Hamburg 2011 sowie Havener, T.: Ohne Worte. Was andere über dich denken. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, 2014, S. 252 ff.

[15] Koeppler, K.: Strategien erfolgreicher Kommunikation. Lehr- und Handbuch. R. Oldenbourg Verlag, München/Wien 2000, S. 44

[16] Kmoth, N.: Körperrhetorik. Eine Anleitung zum Gedankenlesen und -zeigen. mvgVerlag, München 2003

[17] Molcho, S. Alles über Körpersprache. Sich selbst und andere besser verstehen. Mosaik bei Goldmann, München 2001

[18] Rieck, C.: Schummeln Schreiben mit ChatGPT. Texte verfassen mit künstlicher Intelligenz für Schule, Uni und Beruf. Yes Publishing, München  2023

[19] Rieck, Christian: Schummeln/ Schreiben! M[19]

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