Satzbau
Der Satzbau ist beeinflusst häufig die Verständlichkeit und Lebendigkeit des Sprechens. Wir verstehen darunter
- die Länge des Satzes bzw. der verschiedenen Satzglieder,
- die Satzformen (z.B. Aussagesatz, Aufforderung, Frage, Aufzählung)
- die Reihung der Wortarten im Satz (z.B. Substantiv, Verb, Adjektiv),
- die Aufeinanderfolge der Satzglieder (z.B. Subjekt – Prädikat – Objekt/e oder Hauptsatz – Nebensätze – Reihung von Aufzählungen)
In der gesprochenen Sprache kann der Satzbau, trotz aller Regelhaftigkeit, auch sehr flexibel erfolgen. Vgl. dazu beispielsweise die strenge SPO-Regel im Englischen (Subjekt -. Prödikat – Objekt). Währenddessen ist es im Deutschen häufig üblich, dass zwischen Subjekt und Prädikat mehrere Objekte eingefügt werden (Subjekt-Prädikat-Klammer), was die Verständlichkeit beeinflussen kann.
Einfacher, klarer Satzbau ist eine wichtige Voraussetzung für übereinstimmende Verständlichkeit – Fehler und komplizierte Strukturen erschweren die Verständlichkeit und können auf Denkprobleme hinweisen.
In der gesprochenen Sprache werden innerhalb von Sätzen oder Wörtern oft Verzögerungslaute oder Fülllaute wie ä, mä, und-ä, emm usw. eingeschoben. Das geschieht meist unbewusst, um eine Denkpause oder eine Stockung zu überbrücken. Sie helfen aber auch dabei, die Sprechatmung aufrecht zu erhalten, damit man nicht ständig neu einatmen muss.
Zu häufig genutzt wirken sie jedoch ungünstig und störend. In der Rhetorik wird deshalb empfohlen, sie weitgehend zu vermeiden, da sie Unsicherheit und Verlegenheit signalisieren können. Das ist vor allem durch eine ordnende Atemtechnik möglich, die durchaus geübt werden kann.
Satz-Länge und Sprechtempo
Mündliche Kommunikation setzt einen zweckmäßigen Umgang mit dem zu vermittelnden Gedanken hinsichtlich Sprechtempo und Umfang voraus. Wieviel Inhalt (Chunks) kann ich in welchem Zeitumfang aufnehmen und verarbeiten (Denkgeschwindigkeit).
Die Miller´sche Zahl 7+/- deutet darauf hin, dass der Empfänger nur einen bestimmten Inhalt pro Zeiteinheit verarbeiten kann (Kurzzeitgedächtnis)
Das steht nicht zuletzt auch im Zusammenhang mit dem erforderlichen Atemumfang und den Sprech- (Atem-)pausen, die den Inhalt sinngerecht gliedern sollten, um ihn verständlicher zu machen.
Günstig ist es, wenn der dadurch entstehende Sprechrhythmus in Einheit mit den jeweiligen Sätzen, Worten und Silben steht. Dazu gibt es folgendes zu beachten:
- Unser normales, gut nachvollziehbares Sprechtempo liegt bei ca. 90 – 120 Wörtern pro Minute (max. 180) Das hängt allerdings auch von der jeweiligen Sprache ab. Englisch verläuft in der Regel schneller als Deutsch.
- Gut verständliche Sätze umfassen in der Regel 15 – 20 Wörter. (Vgl. Reimers-Schema[1])
- Um locker zu sprechen, brauchen wir etwa 6 – 8 Atempausen in der Minute zwischen den gedanklichen Einheiten (engl. chunk – Teil, Datenblock, kleiner Abschnitt).
Solche Erkenntnisse lassen sich gut für das Redetraining ausnutzen, indem man z.B.
- die Anzahl der Worte eines Textes vorher zählt, um den Zeitbedarf für das Sprechen zu ermitteln;
- die Sätze möglichst kurz und unkompliziert formuliert sowie
- im Manuskript sollten auch sinngerechte Sprechpausen angemerkt werden, um locker zu atmen und den Sprechrhythmus dem Sinn gut anzupassen.
Grundsätze, mit deren Beachtung nicht zuletzt die lästigen Fülllaute „ä“ und „emm“ automatisch vermeiden lassen:
- Keine Hektik beim Sprechen.
- Atemumfang nicht zwanghaft ausschöpfen.
- Nicht an den verkehrten Textstellen atmen (evtl. Anmerkungen im Text)..
Übungsvorschläge:
- Nimm einen nicht zu langen Text. Zähle die Anzahl der Wörter. Lies ihn halblaut vor, ggf. mit Ton- oder Videoaufzeichnung oder mit Unterstützung durch einen Coach/Partner. Stoppe dabei die Uhrzeit. Ermittle die (durchschnittliche) Anzahl der Wörter pro Minute… Schätze das Ergebnis kritisch ein: zu langsam oder zu schnell? Wiederhole diese Aufgabe bis Du zufrieden bist.
- Nimm einen Text mit 100 Wörtern. Lies ihn halblaut. Stoppe die Uhrzeit. Wenn sie bei 1 Minute liegt, ist das meistens schon sehr gut. Übe es, ggf. auch langsamer oder schneller zu lesen, um ein gutes Gefühl dafür zu entwickeln.
- Versuche, beim Sprechen Füll- und Flickwörter (emm – ä – also) durch sinnvolles Atmen zu ersetzen.
Die meisten Leute sind sich bewusst, wenn sie für gewöhnlich deutlich zu schnell sprechen. Aber die wenigsten tun etwas bewusst dafür, langsamer und dafür betonter zu sprechen.
Schopenhauer
Der deutsche Philosoph, Autor und Hochschullehrer Arthur Schopenhauer (1788 – 1860) vertrat die Erkenntnistheorie des subjektiven Idealismus und sah sich als Schüler und Vollender von Immanuel Kant.
Er schrieb u.a. Eristische Dialektik. Die Kunst, Recht zu behalten,[2] veröffentlichte das Buch jedoch absichtlich nicht zu Lebzeiten, weil er sich offensichtlich der unfairen Kunst der Rechthaberei bewusst war. Mit achtunddreißig Kunstgriffen (Stratagema) stellte er das Disputieren „mit erlaubten und unerlaubten Mitteln“ dar.
Schulz von Thun, Friedemann
Der 1944 geborene deutsche Psychologe und Kommunikationswissenschaftler baute das „Schulz von Thun-Institut für Kommunikation“ in Hamburg auf. Besondere Aufmerksamkeit erreichte er nicht zuletzt mit dem Faktoren-Modell bei der Wissens- und Informationsvermittlung (Hamburger Verständlichkeitsmodell 1973) und mit dem Modell des Kommunikationsquadrates (Vier-Seiten-Modell).
Verständlichkeitsmodell
| positiv, befördernd | versus | negativ, hemmend |
| Einfachheit | Kompliziertheit | |
| Ordnung, Gliederung | Unordnung | |
| Kürze, Prägnanz | Länge, fehlende Konzentration | |
| anregende Zusätze, Originalität | Monotonie, fehlende Originalität |
Vier Seiten Modell
| Sender | Empfänger |
| Selbstkundgabe: bewusste oder unbewusste Ausstrahlung | |
| Appell: Motivation zu Kommunikation und Kooperation | |
| Sachebene: Um was geht es? Was hat es zu bedeuten? | |
| Beziehungsebene: Wie stehen wir zueinander? Welche Rollen nehmen wir ein? | |
Schwarze Rhetorik
Damit wird manipulative, oft hinterhältige Rhetorik gemeint.[3] Der Ausdruck kann Zusammenhang gesehen werden mit subversiver Dialektik (unfaire Gesprächskunst), Eristik (Kunst des Streitgespräches, Polemik) oder Rabulistik (spitzfindige und verdrehende Argumentation). Auch der modernere Bezeichnung Fake News trifft dafür zu.
Als Vater der Schwarzen (dunklen) Rhetorik kann durchaus Arthur Schopenhauer gelten. Sein „Büchlein“ über die Eristische Rhetorik schien ihm selbst offenbar moralisch für so bedenklich, dass es erst nach seinem Tod veröffentlicht werden durfte.[4]
Bredemeier: „Schwarze Rhetorik ist für mich die manipulative Möglichkeit, sich aller notwendigen rhetorischen, dialektischen, eristischen und rabulistischen Kunstgriffe zu bedienen, nicht nur das Gespräch zu führen, sondern es zielorientiert in die gewünschten Bahnen zu lenken und gleichzeitig den Gesprächspartner oder das Publikum zu dem intendierten Ergebnis zu führen.“[5]
Schwarze Rhetorik gilt mitunter auch als verbotene (moralisch verwerfliche) und in konstruktive Bahnen führende Rhetorik[6]
Beispiele finden wir viel oft im Wahlkampf, insbesondere in der Plakatierung auf Straßen und Plätzen, in populistischen Wahlkampfreden und in der Internet-Kommunikation (z.B. Shitstorm, Fake News)
Zu den häufigsten Methoden der Schwarzen Rhetorik gehören Lüge, Unterstellung und Falschdarstellung. Im aktuellen Sprachgebrauch von Politik, Presse und Publizistik nach Bedarf verbogen und durch gefühlte Wahrheiten verbreitet. Man spricht von „Post-Truth Politics“. In vielen Länder erstarken rassistische und populistische Kräfte, die einen massiven Sprachmissbrauch befördern. In den USA wurde jüngst mit Donald Trump erneut zum Präsidenten gewählt, der nicht selten als ein aggressiver Lügner und unberechenbarer Populist verschrien wird. Selbst die öffentliche Diskussion seiner Gegner über seinen Geisteszustand, hat die vielen Wähler nicht abgeschreckt.[7]
Schwarze Rhetorik
Damit wird manipulative, oft hinterhältige Rhetorik gemeint.[8] Der Ausdruck kann Zusammenhang gesehen werden mit subversiver Dialektik (unfaire Gesprächskunst), Eristik (Kunst des Streitgespräches, Polemik) oder Rabulistik (spitzfindige und verdrehende Argumentation). Auch der modernere Bezeichnung Fake News trifft dafür zu.
Als Vater der Schwarzen (dunklen) Rhetorik kann durchaus Arthur Schopenhauer gelten. Sein „Büchlein“ über die Eristische Rhetorik schien ihm selbst offenbar moralisch für so bedenklich, dass es erst nach seinem Tod veröffentlicht werden durfte.[9]
Bredemeier: „Schwarze Rhetorik ist für mich die manipulative Möglichkeit, sich aller notwendigen rhetorischen, dialektischen, eristischen und rabulistischen Kunstgriffe zu bedienen, nicht nur das Gespräch zu führen, sondern es zielorientiert in die gewünschten Bahnen zu lenken und gleichzeitig den Gesprächspartner oder das Publikum zu dem intendierten Ergebnis zu führen.“[10]
Schwarze Rhetorik gilt mitunter auch als verbotene (moralisch verwerfliche) und in konstruktive Bahnen führende Rhetorik[11]
Beispiele finden wir viel oft im Wahlkampf, insbesondere in der Plakatierung auf Straßen und Plätzen, in populistischen Wahlkampfreden und in der Internet-Kommunikation (z.B. Shitstorm, Fake News)
Zu den häufigsten Methoden der Schwarzen Rhetorik gehören Lüge, Unterstellung und Falschdarstellung. Im aktuellen Sprachgebrauch von Politik, Presse und Publizistik nach Bedarf verbogen und durch gefühlte Wahrheiten verbreitet. Man spricht von „Post-Truth Politics“. In vielen Länder erstarken rassistische und populistische Kräfte, die einen massiven Sprachmissbrauch befördern. In den USA wurde jüngst mit Donald Trump erneut zum Präsidenten gewählt, der nicht selten als ein aggressiver Lügner und unberechenbarer Populist verschrien wird. Selbst die öffentliche Diskussion seiner Gegner über seinen Geisteszustand, hat die vielen Wähler nicht abgeschreckt.[12]
Sender-Empfänger-Modell
Claude Shannon und Warren Weaver entwickelten 1949 ein binäres mathematisches Modell mit dem Ziel, die betriebliche Kommunikation im nachrichtentechnischen Sinn zu optimieren. Sie entwickelten es anfänglich mit Blick auf eine störungsfreie Informationsübertragung mit dem Medium Telefon. Bald wurde jedoch deutlich, dass ein Austausch von Informationen zwischen zwei Systemen, dem Sender und dem Empfänger, für jegliche zwischenmenschliche Kommunikation typisch ist.
Weiterentwicklungen u.a.
- Erving Goffman[13]: Sender ist auch immer gleichzeitig Empfänger von Botschaften und der Empfänger gleichzeitig Sender
- Friedemann Schulz von Thun[14]: Vier-Seiten-Modell (Sache, Beziehung, Selbstoffenbarung, Appell)
- Carl Friedrich Graumann[15]: Rückmeldung als eine achte Komponente
Ein Sender hat eine Intuition, codiert auf Grundlage seines Zeichenvorrates entsprechende Signale (Nachrichten), wählt für ihre Übertragung Kanäle aus und verfolgt, wie der Empfänger darauf reagiert.
Der Zeichenvorrat ist die Gesamtheit der syntaktischen und semantischen Kommunikationsmöglichkeiten eines Menschen.
Die Übertragung erfolgt auf verschiedenen Kanälen (verbal, nonverbal, visuell usw.) mit mehr oder weniger Redundanz. Dabei können Fehler und Störungen auf treten..
Der Kontext umfasst die Gesamtheit der sozial-kommunikativen und materiellen Umgebungsbedingungen, d.h. vor allem die Relationen von Zielen (Zielgruppen), Inhalten, Methoden, Bedingungen (Organisation) und Ergebnissen.
Der Empfänger nimmt die Signale selektiv wahr (situativ und subjektiv), entschlüsselt sie mehr oder weniger (Sensibilität, Zeichenvorrat) und reagiert durch Rückmeldung (Feedback), d.h. er wird selbst zum Sender.
In der Rhetorik bezeichnen wir den Sender auch als Rhetor oder Sprecher. Der Empfänger ist Zuhörer oder Gesprächspartner. Der Rollentausch ist nicht nur unter den verschiedenen Bedingungen unmittelbar oder mittelbar (medial gestützt) möglich, sondern zugleich das wichtigste Kriterium für eine erfolgreichen Kommunikation überhaupt. [16]
Auch Watzlawick et. al. stützten sich auf das Sender-Empfänger-Modell und erweiterten es durch die Formulierung ihrer metakommunikativen Axiome.
Septem artes liberales – Sieben freie Künste
In der griechischen und römischen Antike spielte die Bildung, insbesondere der männlichen Jugend, eine wichtige und systemimmanente Rolle. Im Imperium Romanum bestand sie aus drei altersbezogenen Hauptstufen. In der dritten, d.h. etwa ab 14 Jahren, erhielten die Jugendlichen auch Unterricht in Grammatik (Sprache) und Rhetorik (Redekunst). [17]
In der weiteren Entwicklung entstand ein Kanon von sieben Studienfächern als Bildungsgrundlage für einen „freien Mann“, der sich über das Mittelalter (Karl der Große) und die Renaissance (Humanismus) bis in die Gegenwart (u.a. amerikanisches Hochschulwesen) weitgehend erhielt.
Traditionelle Bestandteile sind:
Trivium (Dreiweg):[18]
- Grammatik: lateinische Sprachlehre
- Rhetorik: Redekunst, Redeteile und Stillehre
- Dialektik bzw. Logik: Gesprächslehre, Schlüsse und Beweise, Polemik
Quadrivium (Vierweg):
- Arithmetik: Zahlentheorie und praktisches Rechnen
- Geometrie: euklidische Geometrie, Geographie
- Musik: Musiktheorie und Tonarten
- Astronomie: Lehre von den Himmelskörpern (inkl. Astrologie)
Auch in der Neuzeit griff man immer wieder auf das didaktische Konzept der Septem Artes Liberales zurück, wie u.a. am Beispiel Sächsischen Landes- und Fürstenschulen nach 1543 deutlich wird.[19]
Slang
In bestimmten sozialen Kreisen bzw. in formellen oder nichtformellen Gruppen entstehen mitunter saloppe, oft abwertende, aber auch nicht selten kreative Sprachformen, die außerhalb dieser nicht üblich oder gar unverständlich sind. Sie sind in der Regel nicht standardisiert, stark kontextgebunden und oft nur kurzlebig.
Slang unterscheidet sich vom Dialekt (stark regionalgeprägt) und Jargon (oft berufsgeprägt).
Beispiele:
- Ghettoslang
- Gaunersprache
- Jugendsprache[20]
- Pidging (interkulturelle Mischsprachen, ähnlich wie Denglish) usw.
Sokrates
Dieser griechische Philosoph lebte von 469 bis 399 v. Chr. Er nahm sich das Leben, indem er sich mit dem „Schierlingsbecher“ vergiftete. Nach seiner offensichtlich ungerechten Verurteilung wegen Gotteslästerung und Verderben der Jugend hätte er ansonsten nur die Alternative gehabt, seiner aufrechten Überzeugung abzuschwören.
Er war ein grundlegender Denker in der Zeit der Demokratie in Athen, auf den sich Philosophen bis heute berufen. Karl Jaspers meinte: „Sokrates vor Augen zu haben ist eine der unerlässlichen Voraussetzungen unseres Philosophierens.“
Allerdings hinterließ er der Nachwelt keinerlei Aufzeichnungen. Das Wissen über ihn stammt vor allem aus den Aufzeichnungen der Dialoge mit seinen Schülern Platon und Xenophon. Er soll viele Gespräche auf öffentlichen Plätzen geführt haben, insbesondere auf dem Marktplatz von Athen, wo er mit Bürgern, Politikern und Philosophen diskutierte. Berühmt wurde besonders seine Verteidigungsrede vor Gericht.
Sokrates stand der Rhetorik als Redekunst (Persuasion – Überredung) kritisch gegenüber. Während dessen wertete er die Dialektik als Gesprächskunst[21] auf. Er nannte sie Mäeutik – „Hebammenkunst“. Die Sokratische Methode, die noch heute angewendet wird, besteht darin, durch gezielte Fragen die in uns schlummernden, oft nicht bewussten Antworten und Einstellungen herauszuholen, also quasi zur Geburt zu bringen
Beispiele für die Sokratische Methode:
- Fragen statt Belehren: Gesprächspartner sollen zum Nachdenken angeregt werden, anstatt ihm direkt Wissen zu vermitteln.
Beispiel: Was meinen Sie – gibt es eine Alternative zum Frieden?
- Erkennen von Widersprüchen: Durch gezieltes Hinterfragen können logische Fehler und mangelhafte Argumente aufgedeckt werden.
Beispiel: Sie haben vorhin behauptet, dass .., Doch jetzt sagen Sie plötzlich …
- Selbstreflexion: Gesprächspartner sollen ihre eigenen Überzeugungen kritisch zu prüfen.
Beispiel: Wie würden Sie sich selbst politisch einordnen?
- Ja-Straße: Fragen bauen aufeinander auf und führen so zu einem (oft unerwarteten) Schluss.
Beispiel: Sie kennen doch diese Stadt? – Ja. Und ist es weit bis dahin? – Ja. Dann werde ich zu Fuß den 10-Uhr-Zug wohl verpassen? – Ja. Würden Sie mich bitte mit Ihrem Auto mitnehmen?
Soziolekte
Sprache wird nicht zuletzt durch soziale Umwelt geprägt. Durch den Sprachgebrauch in sozialen Gruppen entstehen ständig neue sprachliche Erscheinungen (z.B. Berufsjargon, Gaunersprache, Jugendsprache). Dabei gibt es fließende Grenzen zu sich Dialekten/Mundarten, die regional geprägt sind (z.B. Obermeißnisches Sächsisch, Schwäbisch, Plattdeutsch). Auch das aktuelle Zeitgeschehen kann dabei eine prägende Rolle spielen
Beispiel:
- Meißnische Kanzleisprache – beeinflusste die Bibelübersetzung von Martin Luther, und diese wiederum schlug sich länderübergreifenden Hochdeutsch nieder.
- Pennsylvaniadeutsch – seit dem 18. Jahrhundert durch die Nachfahren deutscher Einwanderer insbesondere in Pennsylvania, Ohio, Indiana gesprochen[22]
- Pipatsch – durch die Banater Schwaben in Rumänien, Serbien und Ungarn gesprochen.
Speaker´s Corner
So wird ein traditioneller Versammlungsplatz an der nordöstlichen Ecke des Hydeparks in London genannt. Durch einen Parlamentsbeschluss von 1872 (Royal Parks and Gardens Regulation Act) ist es hier jedermann gestattet, ohne Anmeldung und zu einem beliebigen Thema eine Rede vor denjenigen zu halten, die das interessant finden. Typischerweise stellen sich die Redner auf eine mitgebrachte Kiste (Soapboxing). Berühmte Persönlichkeiten wie Karl Marx, Wladimir Iljitsch Lenin und George Orwell sollen dort gesprochen haben. Ausgeschlossen sind Inhalte zur Britischen Monarchie und zur königlichen Familie.
Nach einer Legende lag diese Stelle auf dem Weg zum Richtplatz. Dort wurde den zum Tode Verurteilten die Gnade gewährt, sich ein letztes Mal öffentlich zu äußern. (Tyborn Tree = wahrscheinlich Galgengerüstkonstruktion).
Dieser Platz, der auch heute noch und besonders an Wochenenden von vielen Menschen besucht wird, bietet nicht nur rhetorischen Spektakel. Er ist noch immer auch ein Symbol für Meinungsfreiheit und Demokratie.
Spitzname
engl. Nickname – Neckname, Utzname, Schimpfname, Scheltname, Spottname, Kosenamefranz. Sobriquet
Jemanden mit einem Spitznamen anzusprechen ist eine sensible Sache. Es kann positiv und negativ wirken. Man kann jemandem salopp, freundschaftlich, kollegial oder familiär zu begegnen. Das setzt Bekanntheit und Vertrauen voraus: Aber es ist auch möglich, jemanden damit lächerlich zu machen und ihn/sie zu verletzen.
Auch für soziale Gruppen, Nationen, Einrichtungen, Zugehörigkeiten (Sport, Kultus usw.) können Spitznamen genutzt werden. Auch hierbei sollte Fingerspitzengefühl angesagt sein.
Beispiele:
- verkleinernd, diminutiv: Hansi, Geli, Mausi, Hasilein
- provokatorisch oder schädigend durch rassistische, nationalistische, chauvinistische und andere diskriminierende Hintergründe (im 2. Weltkrieg: Fritz – für deutsche Soldaten, Iwan – für russische Soldaten, Itaker – für italienische Soldaten, Itzig – für Juden, Schlitzaugen – für Asiaten, Nigger für Dunkelhäutige usw.)
- Eskimo: Fremdwort für Angehörige der Inuit – Rohfleischesser (oft als abwertend empfunden)
Vor allem im Zusammenhang mit rassistischen Beschimpfungen und persönlichen Diskriminierungen verbietet es sich, Spitznamen in der Öffentlichkeit zu nutzen.
Sprichwort
Inhaltlich und stilistisch interessante Formulierung, die sich gut einprägen und weiterreichen lässt, verfestigen sich mehr oder weniger als Sprichworte in unserem Sprachgebrauch.
Beispiele:
- Wenn man sich mit einem Dummen streitet, gleicht es oft einem Schachspiel mit einer Taube. Sie kennt die Regeln nicht, wirft die Figuren um und kackt auf das Schachbrett. Dazu stolziert sie herum, als wäre sie selbstverständlich Gewinner.
- Die dümmsten Bauern ernten die größten Kartoffeln.
- Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus.
Stichwortzettel
Die Formel KISS (Keep it simple, stupid! oder: Keep it strictly simple) lässt sich auch auf die Vorbereitung von Redebeiträgen beziehen. Die häufigste und gängigste Anwendung erfolgt mit Stichworten auf Zetteln. Dieses Prinzip finden wir auch beim Tafelskizzen oder Power-Point-Präsentationen wieder.
Ratschläge:
- Am besten eigen sich Zettel im A5 oder A6-Format (ggf. Karteikarten).
- Auf einen Zettel sollte man ein bis max. 3 Schwerpunkte schreiben.
- Die Zettel sollten nummeriert und übersichtlich gestaltet werden.
- Große Schrift (14 – 16 Pkt.) oder eigene Handschrift sind zweckmäßig.
- Eine klare Gliederung hilft, wie z.B. Einleitung, Schwerpunkte des Hauptteils, Schluss, Reserve
Berühmte Stichwortzettel:
- John F. Kennedy: „Ich bin ein Berliner.“ am 26.06.1963 in West-Berlin
- Martin Luther King jr. “I have a dream” am 28.08.1963 während des Marsches auf Washington
- Günter Schabowski bei der Pressekonferenz am 09.11.1989 zum beabsichtigten Ausreisegesetz der DDR – abweichend von seinen Zettelnotizen: „Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich.“
Stilblüten
Formulierungen, die durch unpassende/fehlerhafte Wortwahl oder Wortstellung, durch Versprecher oder durch Mehrdeutigkeit meist ungewollt entstehen und dann nicht selten komisch wirken
Als Stilfigur können sie bewusst verwendet werden, um humorvoll zu wirken.
Beispiele:
- „Connypferdchen“ (statt Ponypferdchen – Kindersprache meiner Tochter)
- Kniebandasche (Druckfehler in einer Werbeanzeige für Bandagen)
- „Er hat sich geschickt aus der Atmosphäre gezogen.“ (gemeint: „Affäre“)
- „Das ist ein Präsidentsfall.“ (gemeint: „Präzedenzfall“)
Vgl. auch das Stichwort Galettiana. Der Gothaer Professor Gelatti war für seine vielen Stilblüten in den Vorlesungen berühmt.
Stilblüten entstehen mitunter auch durch sgn.. Freud´sche Versprecher. Dabei schleichen sich Gedanken, die man eigentlich so nicht äußern wollte, in paradoxer Weise in Worte oder Sätze ein.
Stilfiguren
Stil- und Wortfiguren sowie Sinnbilder gehören seit eh und je zum Kernbereich der Rhetorik. Bereits in der Antike sprach man mit Hochachtung man vom sprachlichen Schmuck durch mit Tropen, Figuren und Wortfügungen.[23] Sie sind wqeit verbreitet und gehören oft zum sprachkulturellen Erbe.
Allerdings sollte man die Rhetorik auf keinen Fall darauf reduzieren. Sprichwörter zu sammeln und auswendig zu lernen, um sie bei besonderen Gelegenheiten vorzutragen, können in übertriebenen Fällen eher peinlich wirken.
Beispiele:
Vgl. Rhetorische Figuren (Überblick, Auswahl)
SWOT-Analyse
Mit diesem Akronym (neues Wort aus Anfangsbuchstaben) wurde in den 60er Jahren in Harvard ein Instrument für die strategische Planung entwickelt. Es dient der Positionsbestimmung und der Strategieentwicklung von Unternehmen und anderen Organisationen.
Das Kunstwort entstand aus den englischen Begriffen strengths, weaknesses, opportunities und threats (Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken).
Sunzi, chinesischer General, Militärstratege und Philosoph (544 – 496 v. Chr.): „Wenn du den Feind und dich selbst kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten. Wenn du dich selbst kennst, doch nicht den Feind, wirst du für jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erleiden. Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen.“
Diese Methode kann aber auch in anderen Bereichen, wie z.B. in der Kommunikationsforschung oder im Rhetorik-Training, anwenden. Die klare Gliederung und die begründeten Konsequenzen ermöglichen es z.B.
- einen Trainingsplan aufzustellen,
- die Gliederung für eine Rede zu entwickeln,
- Arbeitstechniken auszuwählen,
- rhetorisches Vorgehen (z.B. für Gespräche und Diskussionen) zu planen,
- Vorgehensweisen im Team abzustimmen,
- Ergebnisse (z.B. in einem Projekt) auszuwerten und
- als Präsentation darzustellen.
Suffragetten
Im späten 19. Und frühen 20.jahrhundert etablierten sich die Suffragetten als Frauenbewegung für das politische Gleichberechtigung und das Wahlrecht. In England wurde diese Organisation 1903 u.a. durch Emmeline Pankhurst und ihre Tochter Christabel die Women’s Social and Political Union (WSPU) gegründet.
Es kam zu spektakulären Aktionen wie die Störung öffentlicher Kundgebungen, spektakuläre Aufzüge und Tabubrüche wie z.B. Protestplakate gegen Politiker, öffentliches Rauchen, eigene Ankettungen unweit politischer Institutionen, Attacken mit Messern und Beilen auf Gemälde in Ausstellungen, Tumulte. Aber auch aufsehenerregende Redeauftritte vor großen Menschenmengen (z.B. mit improvisierten Bühnenwagen im Hyde Park in London) gehörten dazu.
Weitere bekannte Rednerinnen waren Annie Kenney und Emily Davison. Letztere kam tragischerweise 1913 bei einem Pferderennen auf dem Epsom Derby ums Leben. Sie versuchte, das Pferd des Königs zu stoppen, um auf das Frauenwahlrecht aufmerksam zu machen.[24]
Syllogismus
griech. syllogismos – zusammenrechnen– Ableitung eines logischen Schlusses aus wahren oder falschen Voraussetzungen (Prämissen)[25]
Wir treffen sie oft als Strukturen beim Argumentieren an:
- These – Argumente – Schlussfolgerung
- vom Allgemeinen über das Besondere zum Einzelnen
- Anlass – Wirkung – Ursache.
Syllogismen bilden in der Rhetorik mindestens seit Aristoteles einen Katalog unterschiedlicher logischer Verfahren (parallele Argumentation, Kettenargumentation, Vergleich).
Vgl. Fünfsatz-Strukturen
Beispiel (klassisch):
- Obersatz: Alle Menschen sind sterblich.
- Untersatz: Sokrates ist ein Mensch.
- Schlussfolgerung: Also ist Sokrates sterblich.
Symbol
Symbole sind Begriffe, Zeichen oder Worte, die als Bedeutungsträger gelten, und zum besseren Verständnis oder zur Lenkung (Manipulation) Assoziationen auslösen. Sie können dazu positiv oder negativ konnotiert (bezeichnet) sein.
Beispiele:
- rotes Herz – Liebe, Herzlichkeit,
- weiße Taube – Frieden, Hoffnung
- Vaterland, Muttersprache, Volk (problematisch: völkisch)
Es besteht nicht selten die Gefahr, dass daraus Stereotypen (mit lenkender Wirkung) entstehen.
Beispiele:
- Farben in der Parteipolitik (rot = links, schwarz = rechts bzw. konservativ, braun = rechtsextremistisch, gelb = liberal, blau = alternativ?)
Beispiele in der Literatur (z.B. Märchen):
- Hexe, Teufel, Hölle – negativ konnotiert,
- Prinzessin, Mutter Maria, Himmel – positiv konnotiert
Diskriminierung: Benachteiligung oder Herabwürdigung von Gruppen oder einzelnen Personen nach bestimmten Wertvorstellungen oder aufgrund von unbewussten Einstellungen, Vorurteilen oder Emotionen
Beispiele:
- Juden (als Volk mit angeblich kollektiver Schuld), Judas (Bezug auf Bibel: Verrat an Jesus), Itzig (ursprünglich mundartlicher Scherzname, später abwertendes Kollektivum für Juden).
Auch in der Körpersprache gibt es Symbole, oft abhängig von Zeit und Kultur. Insbesondere durch flexible Ausdrucksweisen der Gestik
Beispiele:
- Zeige und Mittelfinger zum V gespreizt = Victoria! Erfolg
- Daumen und Zeigefinger als Ring = o.k. (Vorsicht: Kann auch negativ gebraucht und ausgedeutet werden!)
- geballte Faust = Warnung, Kraft, Entschlossenheit
Jedoch auch durch Tätowierungen, Schmuck, Frisur und spezifische Statuszeichen (wie z.B. durch Uniformen) entstanden und entstehen unzählige Symbole.
Im gesellschaftspolitischen und kulturellen Raum finden wie nationale, politische oder tätigkeitsbezogene Symbole mit Farben, Fahnen, Plakaten, Graffiti usw.
Der Zusammenhang von symbolisierender Architektur und Rhetorik[26] spielte bereits in der Antike eine wichtige Rolle und setzte sich über die Jahrhunderte immer weiter fort (Religion, Kunst, Sport usw.).
Synonyme
griech.: syn – zusammen, onoma – Name
Bestimmte Begriffe bzw. Ausdrücke können in vielfältiger, ähnlicher oder gleicher Weise sinnverwandt sein. Oft treten dabei kleinere oder größere stilistische Abstufungen oder Unterschiede auf.[27] Der DUDEN weist rund 300.000 Synonyme mit differenzierten stilistischen, regionalen, historischen und fachsprachlichen Zuordnungen zu mehr als 20.000 Stichwörtern auf.
Beispiele:
- Frühling – Lenz – Frühjahr
- gehen – laufen – schreiten
- groß – mächtig – hoch
Syntax
lat.-griech. syntaxis – Zusammenstellung, Ordnung
Lehre von den Beziehungen der Worte im Rahmen von Sätzen, d.h. Syntax beschreibt die Struktur sprachlicher Ausdrücke oberhalb der Wortebene – also wie Wörter zu Phrasen und Sätzen zusammengesetzt werden.
Wichtig sind dabei
- Reihenfolge von Wörtern,
- Satzglieder und ihre Funktion (z.B. Subjekt, Prädikat, Objekt),
- Hierarchie und Einbettung (z.B. Nebensätze, Relativsätze) und
- grammatische Korrektheit.
Vgl. auch Semantik – Lehre von der Bedeutung sprachlicher Zeichen
[1] Schneider, S. 86
[2] Schopenhauer, Arthur: Die Kunst, immer recht zu haben.
[3] Jachtchenko, Wladislaw: Manipuliere, bevor du manipuliert wirst. Goldmann Verlag, München 2018
[4] Schopenhauer, A.: Die Kunst, Recht zu behalten. In achtunddreißig Kunstgriffen dargestellt. Herausgegeben von Franco Volpi. Insel Taschenbuch Verlag, Frankfurt a. M. und Leipzig, 1995
[5] Bredemeier: Karsten: Schwarze Rhetorik. Macht und Magie der Sprache. Orell Füssli Verlag, Zürich 2002, S. 18
[6] Beck, Gloria: Verbotene Rhetorik. Die Kunst der skrupellosen Manipulation. Eichborn Verlag, Frankfurt a.-M 2005
[7] Schweiger, V
[8] Jachtchenko, Wladislaw: Manipuliere, bevor du manipuliert wirst. Goldmann Verlag, München 2018
[9] Schopenhauer, A.: Die Kunst, Recht zu behalten. In achtunddreißig Kunstgriffen dargestellt. Herausgegeben von Franco Volpi. Insel Taschenbuch Verlag, Frankfurt a. M. und Leipzig, 1995
[10] Bredemeier: Karsten: Schwarze Rhetorik. Macht und Magie der Sprache. Orell Füssli Verlag, Zürich 2002, S. 18
[11] Beck, Gloria: Verbotene Rhetorik. Die Kunst der skrupellosen Manipulation. Eichborn Verlag, Frankfurt a.-M 2005
[12] Schweiger, V
[13] https://en.wikipedia.org/wiki/Erving_Goffman
[14] https://de.wikipedia.org/wiki/Vier-Seiten-Modell
[15] https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Friedrich_Graumann
[16] Vgl. Niklas Luhmann nach: Berghaus, Margot: Luhmann leicht gemacht. Böhlau Verlag, Köln 2004, S. 105
[17] Lendon, Jon Edward: Rhetorik. Macht. Rom. Die Kraft der Redekunst im Imperium Romanum. Wbg Edition, Darmstadt 2023, S. 14 ff.
[18] Trivium. The classical liberal arts of Grammar, Logic & Rhetoric. Wooden Books Limited, Kerkdriel Nederlands 2016
Arnhardt, Gerhard; Reiner, Gerd-Bodo: Die Fürsten- und Landesschulen Meißen, Schulpforte und Grimma. Beltz Verlag, Weinheim und Basel 2009
[20] www.jugendwort.de – durch regelmäßige Erfassungen und Analysen ermittelt – Jugendwort des Jahresl
[21] Vgl. Aristoteles: Rhetorik. S. 7ff.
[22] Böhm, Thomas; Pfeiffer, Carsten (Hrsg.). Die Wunderkammer der deutschen Sprache. Verlag Das kulturelle Gedächtnis. Berlin 2022, S. 258
[23] Göttert, Karl-Heinz: Einführung in die Rhetorik. W. Fink Verlag, München 1991, S. 68 f.
[24] Mit Hilfe von Copilot (17.06.2024)l
[25] Aristoteles. Rhetorik. Wilhelm Fink Verlag, München 1995, S. 10
[26] Lendon, Jon Edward: Rhetorik – Macht – Rom. Die Kraft der Redekunst im Imperium Romanum. Wbg Edition, Darmstadt 2023, S. 79 ff.
[27] DUDEN. Band 8. Das Synonymwörterbuch. Dudenverlag, Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich 2007
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