X-mal probiert und immer noch nicht gekonnt

X

Ein Sprichwort greift den Buchstaben auf:  Ich lasse mir kein X für ein U vormachen, d.h. ich bin nicht (so leicht) zu täuschen.

Xanthippe

In der Überlieferung soll die Ehefrau des Sokrates (um 469 – 399v. Chr.) zänkisch und bösartig gewesen sein. Die Darstellung stammt aus antiken Anekdoten, die sie als temperamentvoll und schwierig beschrieben, doch es gibt kaum gesicherte historische Informationen über ihr tatsächliches Wesen.

Der Name wird noch heute als Synonym für unsympathische Frauen genutzt. Dieses Beispiel zeigt, wie sich Vorurteile, Unterstellungen und haltlose Darstellungen über sehr lange Zeiträume erhalten können.

Volksmund: Zanktippe

Xenokratie

So nennt man eine Fremdherrschaft bzw. einen durch ein fremdes Herrscherhaus verwalteter Staat und charakterisiert damit einen Gegensatz zur Demokratie.

Xenophilie

Freundlichkeit gegenüber Fremden – relevant in interkultureller Kommunikation oder inklusiver Rhetorik

Beispiele:

  • Verwendung fremdsprachlicher Worte und Ausdrücke, um Vielfalt und Weltoffenheit zu betonen
  • Verwendung von Beispielen aus Auslandsreisen oder anderen Kulturen
  • Freude an der Zusammenarbeit mit internationalen KollegInnen, Offenheit für andere Arbeitsstile (verständliches Sprechen, teilweises Übergehen zur jeweiligen Fremdsprache, Synonyme)

Xenophobie

griech. xenos – Fremder, phobia  – Flucht, Furcht, Abneigung

Die Fremdenfeindlichkeit ist eine Einstellung, bei der Menschen, die aus einem anderen Kulturkreis, aus einer anderen Region, aus anderen Lebensgewohnheiten oder einer anderen Ideologie kommen aggressiv abgelehnt werden. Begründet wird die Ablehnung mit sozialen, religiösen, ökonomischen kulturellen o.a. Unterschieden, in denen Bedrohungen gesehen werden.

Fremdenfeindlichkeit kann zusammen auch mit Nationalismus, Rassismus oder Regionalismus auftreten.

Xenophon

Der altgriechische Politiker, Feldherr und Schriftsteller (Geschichte, Ökonomie und Philosophie) lebte etwa von 425/430 bis 354 v. Chr. Als Schüler von Sokrates schrieb er u.a. Memorabilien (Erinnerungen an Sokrates) und die Apologie (hypothetische Verteidigungsrede des angeklagten Sokrates vor Gericht).

Er war einer der wenigen, neben Platon und Aristoteles, von denen schriftliche Überlieferung zu Sokrates auf uns gekommen sind.

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