Quintilian – lebt er noch?

Palavern

lat. parabola – Gleichnisrede, mhd. geswetze – dummes, inhaltsloses Gerede, Schwatzen

Umgangssprachlich genutzt für langwieriges, eher sinnloses Gerede, oft nur über Nichtigkeiten reden aber auch vielleicht spontanes Schwätzen,

provokatorisch: Höre auf zu palavern, komme endlich zur Sache!

Parabel

Rhetorische Figur – griech. parabole – Nebeneinanderstellung, math. – Kegelschnittkurve

Redner nutzen gern anschauliche Erzählungen mit selbstständiger Handlung, um eine allgemeingültige Wahrheit zu verdeutlichen. Um ein Problem verständlicher zu machen, wird von Bildebene (Problemdarstellung) zur Sachebene (Erkenntnis) geführt.

Beispiele:

  • Lessing – Ringparabel[1]: Nathan schenkt seinen drei Söhnen jedem einen kostbaren Ring, ohne dass sie das gegenseitig wissen … Das soll ein Gleichnis für das Verhältnis der drei großen Religionen sein
  • Es waren zwei Freunde, die sich ewige Treue versprachen und schworen, sich immer gegenseitig beizustehen. Bald darauf gingen sie zusammen auf Wanderschaft. Plötzlich begegnete ihnen ein Bär. Der eine der beiden Burschen, der den Bären als erster hatte kommen sehen, dachte nur an sein Leben. Er lief schnell davon und kletterte auf einen Baum. Dem anderen blieb nicht mehr die Zeit, um wegzulaufen. Weil er gehört hatte, dass Bären sich nicht an Toten vergreifen würden, ließ er sich auf den Boden fallen und stellte sich tot. Der Bär lief auf ihn zu, beschnupperte ihn, stupste mit der Nase in sein Gesicht und drehte seinen Körper zweimal um. Dann leckte er ihn am Ohr. Weil er ihn für tot hielt, ließ er ihn unbehelligt liegen und trottete davon. Sofort stieg der andere Bursche von seinem Baum herunter und fragte neugierig seinen Freund: „Was war es, was der Bär dir ins Ohr geflüstert hat?“ „Eine besondere Warnung war es“, antwortete der. „Schade, dass ich das nicht schon früher gehört habe.“

Diese Parabel zeigt, dass sich wahre Freundschaft in der Not bewährt. Manchmal erkennen wir erst in schwierigen Situationen, wer wirklich zu uns hält.

Paradigma

Grundsätzliche Denkweise, bei der die Erkenntnis aus Beispielen erwächst. In der antiken Rhetorik verstand man darunter eine Begebenheit, die als positiver oder negativer Beleg für eine Argumentation oder eine Morallehre angeführt wird. Übersetzt bedeutet es Beispiel, Vorbild, Muster, Erklärungsmodell oder Vorurteil. Seit dem späten 18. Jahrhundert bezeichnete Paradigma eine bestimmte Art der Weltanschauung oder eine Lehrmeinung.

Beispiele:

  • Wenn ich die Wolken sehe, meine ich, dass es wohl bald regnen wird.
  • Früher waren die Winter länger, schneereicher und kälter.
  • Geozentrisches Weltbild: Dieses Paradigma besagte, dass die Erde im Mittelpunkt des Universums steht und sich Sonne, Mond und Sterne um sie herumbewegen. Dies war lange Zeit die vorherrschende Weltsicht, bis das heliozentrische Weltbild aufkam.

Paradigmenwechsel bedeutet, mit den bisherigen Vorstellungen und Annahmen durch neue Erkenntnisse zu brechen.

Beispiel:

  • Kopernikanische Wende, d.h. Darstellung des Heliozentrischen Weltbildes,
  • Kriege sind immer ungeeigneter, um Politik fortzusetzen (Clausewitz), sondern führen eher zu ihrem Ende.

Paradoxie

Rhetorische Figur, bei der scheinbar widersinnige oder widersprüchlichen Aussagen, mit genauerer Betrachtung auf eine tiefere Erkenntnis hinweist.

griech. paradoxon – das Unerwartete

Beispiele:

  • Krieg ist ein Zustand, bei dem Menschen aufeinander schießen, die sich nicht kennen. Den Befehl dazu geben Menschen, die sich wohl kennen, aber nicht aufeinander schießen. (George Bernard Shaw)
  • Im Krieg ist Wahrheit das erste Opfer. (angeblich Aischylos)
  • Alles Lüge: Vor dem Krieg lügen die Politiker. Im Krieg lügen die MiIitärs. Und nach dem Krieg lügen die Historiker. (Quelle nicht bekannt)
  • Aristoteles: „Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.“
  • Schopenhauer: „Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.“

Parallelismus

Rhetorische Figur, bei der gleiche bzw. ähnliche Ausdrücke parallel angeordnet werden.

Beispiele:     

  • Heiße Sommer und eisige Winter folgten dieser Zeit.
  • Kleine Kinder – kleine Sorgen, große Kinder – große Sorgen.
  • Durch Social Media werden Schlaue oft schlauer und Dumme meist noch dümmer.

Parenthese

Einschaltung, Einschub: innerhalb eines Satzes (Subjekt – Prädikat – Objekt) wird eine zusätzliche Information eingefügt. Sie soll eine starre Satzkonstruktion unterbrechen und die inhaltliche Darstellung verbreitern.

Beispiele:     

  • Du weißt, mein Sohn, und das sage ich nicht zum ersten Mal, dass das so nicht geht.
  • Der Frieden, und darin dürften wir alle übereinstimmen, ist die wichtigste Aufgabe dieser Tage.
  • Konntest Du, gerade Du, das nicht schon früher sagen?

Parkinson´s Gesetz

Nicht gleichzusetzen mit der genannten Krankheit (Morbus Parkinson).

Cyril Northcote Parkinson (1909-1993) war ein britischer Historiker und Publizist, entwickelte ironisch formulierte Regeln über den Umgang mit der Zeit in der bürokratische Arbeit und über die Entwicklung von Verwaltungsorganisationen.

Hauptregel: „Arbeit lässt sich – wie Gummi – so weit ausdehnen, wie Zeit zur Verfügung steht, um sie auszuführen.“[2] Ableitung für die Rhetorik: Je mehr Zeit einem Redner zur Verfügung steht, desto größer ist die Gefahr, dass er an der Sache vorbeiredet.

Ein Redner neigt dazu, die Zeit seiner Zuhörer zu missbrauchen. Deshalb sollten Redezeitüberschreitungen unter Strafe gestellt werden. Die Festlegung, dass z.B. im Sächsischen Landtag die freie Rede mit Zeitbegrenzung gefordert ist, kommt nicht von Ungefähr.[3]

Parrhesie

Parrhesia griech. Redefreiheit, über alles reden – antike, traditionelle Idee mit glaubwürdiger Beziehung zur Wahrheit, wenn jemanden die Offenbarung dieser Wahrheit ihn in Gefahr bringt, und er sie dennoch ausspricht, weil er sie als seine moralische, soziale und/oder politische Pflicht ansieht

Michel Foucault (franz. Philosoph, 1926 – 1984):

„Genauer gesagt, ist Parrhesia eine verbale Aktivität, in der ein Sprecher seine persönliche Beziehung zur Wahrheit äußert und dabei sein Leben riskiert, weil er das Aussprechen der Wahrheit als Pflicht erkennt, um andere Menschen zum Besseren zu bekehren oder ihnen zu helfen (wie auch sich selbst).

In Parrhesia verwendet der Sprecher seine Freiheit und wählt Offenheit statt Überzeugungskraft, Wahrheit statt Lüge oder Schweigen, das Risiko des Todes statt Lebensqualität und Sicherheit, Kritik anstelle von Schmeichelei, sowie moralische Pflicht anstelle von Eigeninteresse und moralischer Apathie.“[4]

Beispiele:

  • Sokrates wurde verurteilt wegen „Verderben der Jugend“ und „Leugnung der Götter“, Vertreter der Redefreiheit in seiner Zeit – wählte statt der Flucht den Freitod durch den „Schierlingsbecher“, d.h. er wählte den Freitod statt der Lüge und der Leugnung
  • Ash, T. G.: Redefreiheit. Prinzipien für eine vernetzte Welt. www. freespeechdebate.com[5]
  • Speaker´s Corner: nordöstliche Ecke des Hyde Parks in London, an der jeder seine Meinung kundtun darf

Parallelismus

Rhetorische Figur, bei der gleiche bzw. ähnliche Ausdrücke parallel angeordnet werden.

Beispiele:     

  • Heiße Sommer und eisige Winter folgten dieser Zeit.
  • Kleine Kinder – kleine Sorgen, große Kinder – große Sorgen.
  • Durch die Social Media werden Schlaue oft schlauer und Dumme meist noch dümmer.

Pathos

griech. pathos – Leidenschaft, Erlebnis, Leiden

Pathos, also Gefühlsausdruck, gehörte schon in der Antike gemeinsam mit Logos→ und Ethos→ zu den grundsätzlichen Wirkungsfaktoren erfolgreicher Rhetorik (Aristoteles)

Insgesamt beschreibt Pathos also einen emotionalen, oft wortgewaltigen Redestil, der darauf abzielt, das Publikum zu bewegen. Umgangssprachlich wird der Begriff mitunter abwertend genutzt, nämlich im Sinne von übertriebenem Gefühlsausdruck oder überzogenem Redestil. 

Pathos entsteht vor allem durch

  • Wortwahl, Metaphern und andere gefühlsbezogene rhetorische Figuren,
  • Stimmführung (Intonation, Lautstärke, Rhythmus usw.), Gestik und Mimik,
  • psychologische Aspekte und Techniken (hohes Engagement, Erzeugen von Verunsicherung und Angst, emotionale Überwältigung usw.).

Pars pro toto

Rhetorische Figur, bei der ein Teil (Einzelfall, Aspekt) als typisch für das Ganze erklärt wird.

Beispiele:

  • Der Mensch lebt nicht vom Brot allein… (Wir brauchen wesentlich mehr zum Leben, als nur Brot.)
  • Das Verhalten dieses Mannes ist typisch für sein ganzes Volk.
  • Warum unterbrichst Du mich immer und immer wieder?

Paulus

Paulus von Tarsus (ca. 10 – 60 n. Chr.), ursprünglicher Name Saulus, wurde nach einer Christus-Vision zum Lehrer der Heidenvölker berufen. Er fand vermutlich den Märtyrertod in Rom. Nach dem Neuen Testament war er ein erfolgreicher Missionar des Urchristentums und wohl einer der ersten christlichen Theologen. Obwohl er Jesus nie begegnet war, gehörte er doch zu seinen ersten Anhängern. Seit seiner Bekehrung verstand er sich als von Gott berufener Apostel des Evangeliums. Es gibt zahlreiche literarische Überlieferungen (Vgl. Die Apostelgeschichte im Neuen Testament, Paulinische Briefe), die Schlussfolgerungen auf sein rhetorisches Wirken zulassen. So kann aus Paulus´ Briefen abgeleitet werden, dass er rhetorisch ausgesprochen begabt gewesen sein muss und seine Botschaften während weiträumiger Reisen mit Überzeugung und Leidenschaft vermittelte.

Beispiele:

  • Brief an die Römer
  • Briefe an die Korinther
  • Briefe an die Galater, Epheser, Kolosser, Thessalonicher usw.[6]

Sprichwort: Vom Saulus zum Paulus werden – grundsätzlich wandeln

Personifikation

So nennt man eine Form der Metapher→, bei der durch Übertragung menschlicher Eigenschaften quasi eine Vermenschlichung von Dingen, Begriffen, Tieren usw.

Beispiele:     

  • Die Sonne lacht.
  • Der Löwe ist der König der Tiere.
  • Gelassen stieg die Nacht ans Land… (Eduard Mörike)

Petrus

Aus dem Kontext der Apostel Petri ist nicht zuletzt aus rhetorischer Sicht Simon Petros. Auch wenn er nicht zu den originären Jüngern gehörte und auch nicht mit ihnen zusammen kam, wird er im Neuen Testament als einer der ersten dargestellt, der zum Nachfolger (Apostel) durch Jesus Christus berufen wurde. Er soll als Haupt der Gemeinde in Rom um 64 – 67 als Märtyrer gestorben. Seine Missionsreisen und seine rhetorische Überzeugungskraft können entscheidend für die Verbreitung des christlichen Glaubens gewesen sein.

Phonetik

Lehre von der Aussprache, Teildisziplin der Linguistik. Laute entstehen physikalisch (akustisch) und physiologisch (artikulatorisch) in einem komplizierten Prozess. Phonetik, psychischer Individualzustand, Stimmhöhenverlauf und Atmung gehen sehr miteinander einher

Die unterschiedlichen Sprachen unterscheiden sich nicht nur lexikalisch, sondern vor allem auch durch die spezifische Phonetik.

Wenn jemand in einer Fremdsprache kommuniziert, hört man oft die muttersprachliche Abstammung durch die Phonetik (Akzent). Aber auch in den unterschiedlichen Dialekten und Mundarten innerhalb einer Sprache kommen phonetische Besonderheiten zum Tragen.

Phonetische Faktoren wie Lautstärke, Stimmkraftansatz, Atemrhythmus, Artikulation usw. sind für die Rhetorik ganz besonders bedeutsam. Es gibt vielfältige Stimmeigenschaften, welche Redner voneinander unterscheiden, wie z.B.

  • beruhend und vertrauenserweckend,
  • aggressiv und befehlend,
  • leidenschaftlich und motivierend,
  • erregt und gepresst,
  • monoton und ausdrucksarm usw.          

Das sprechtechnische Können ist nicht nur für Schauspieler und Mediensprecher bedeutsam, sondern beispielsweise auch für

  • Führungsberufe,
  • Pädagogen,
  • Kundenkontakter und andere professionelle Redner wie
  • Prediger, Ärzte, Psychologen usw.

Sprecherziehung beeinflusst Rhetorik sehr stark, ist jedoch eigenständiges und anspruchsvolles Gebiet, das nicht zuletzt die Persönlichkeitserscheinung maßgeblich beeinflussen kann.[7]

Temperamentstypen[8], die sich auch phonetisch voneinander abheben:

  • Choleriker (u.a. kraftvoll, laut, schnell)
  • Sanguiniker (u.a. leidenschaftlich, kontaktfreudig)
  • Phlegmatiker (u.a. kraftlos, inaktiv) oder
  • Melancholiker (u.a. gefühlsbetont, leidend, empathisch)

Sie lassen sich oft deutlich an Eigenschaften erkennen wie Lautstärke, Stimmkraftansatz, Sprechtempo usw..

Auch psychische Erscheinungen stehen sehr oft mit phonetischen Besonderheiten zusammen wie

  • Ausgeglichenheit, Motivation und Mut,
  • Angst und Unsicherheit,
  • Freude und Trauer usw.

Entsprechend der akustischen Bedingungen (im Freien, große oder enge Räume, Geräusche) gibt es Möglichkeiten zur Optimierung der Phonetik wie z.B.

  • Mikrophon und Lautsprecher,
  • Schallschutz,
  • Untertexte bei Filmen usw.

Eine quasi Steigerung der „rhetorischen“ Phonetik ist der Gesang: Melodie, Tempre, Rhythmus, Anspannung usw.

Pleonasmus

Rhetorische Figur, bei der zwei Begriffe oder Eigenschaften, die im Grunde dasselbe meinen, scheinbar überflüssigerweise verbunden werden. Nicht selten das absichtlich, um Humor, Spott oder Zweifel zu erzeugen. Unbewusste Pleonasmen sind oft in Alltagswendungen anzutreffen.

Beispiele:

  • weißer Schimmel, alter Greis,
  • Letztendlich komme ich zum Schluss.
  • Ich persönlich meine, …

Pnyx

Etwa seit dem 6. bis ins 4. Jahrhundert v.Chr. fanden auf einem Hügel unweit der Akropolis in Athen Volksversammlungen als Ausdruck der attischen Demokratie statt. Der Versammlungsplatz fasste anfangs ca. 6.500 Plätze, die später mehr als verdoppelt wurden[9]

Dort traten bedeutende Redner wie u.a. Perikles, Themistokles und Demosthenes auf.

Pejorativ

lat. peiōrāre – etwas verschlimmern oder schlechter machen

Pejorativ bedeutet, dass ein Begriff bzw. Wort oder Ausdruck abwertend oder negativ konnotiert (belegt) wird, während laudativ bedeutet, wenn es lobend oder positiv ist. Euphemistisch bezieht sich auf eine beschönigende Ausdrucksweise, die etwas in einem milderen Licht erscheinen lässt.

Periode

griech. periodos – Kreislauf, Zeitabschnitt

periodisch – regelmäßig wiederkehrend

Mehrfach zusammengesetzter Satz, insbesondere aus einem Hauptsatz und mehreren weiteren Gliedsätzen bzw. in den Hauptsatz eingeschobenen Satzteilen bestehend (Schachtelsatz).

Perioden können eindringlich wirken, sollten jedoch in der gesprochenen Sprache nicht zu umfangreich sein, weil ansonsten Nachvollziehbarkeit und Verständlichkeit für den Zuhörer erschwert werden.

Einzelne Satzteile werden beim Sprechen vor allem durch Rhythmus und (Atem-) Pausen kenntlich gemacht.

Beispiel:

  • Wenn morgen schönes Wetter sein sollte/
  • und wir haben unsere Arbeit rechtzeitig geschafft/
  • könnten wir/
  • wenn ihr alle wollt/
  • eine Wanderung unternehmen/
  • und zwar nach …

Persona

lat. Maske, Rolle, Mehrzahl personae

Dieser Begriff wird in der Öffentlichkeitsarbeit bzw. im Marketing verwendet. Es handelt sich dabei um ein zur Schau getragenes bzw. (selbst) inszeniertes Bild einer Persönlichkeit oder einer virtuellen Kunstfigur, die mit ihren Eigenschaften für eine Verallgemeinerung stehen kann.

Beispiele:

  • die deutsche Hausfrau, verheiratet und zwei Kinder;
  • der Führer, der Duce, der Woschd (Diktatoren: Hitler, Mussolini, Stalin);
  • der Klassenprimus.

Persuasion

Lat. persuadeo – übereugen, überreden, persuades – Überredung

Theorie und Praxis der Beredsamkeit: „das möglicherweise Glaubenerweckende zu erkennen“[10]

Darunter soll, häufig abwertend, die Einstellungsänderung durch Kommunikation[11] verstanden werden. Persuasion baut z.B. in der Werbung oder im Wahlkampf von Parteien baut auf Erkenntnissen der Medienpsychologie auf (Scheinlogik).

Beispiele:

  • Dash wäscht weiß, weißer geht´s nicht.
  • Wir sind die Volkspartei. Gemeinsam schaffen wir das.
  • Die meisten Menschen zweifeln daran, dass …

Persuasive Techniken:

  • Anchoring (Ankern) – Wer zuerst ein Angebot macht, setzt den Maßstab für die Verhandlung.
  • Framing – Die Art und Weise, wie Informationen präsentiert werden, beeinflusst Entscheidungen.
  • Strohmann-Argument – Eine verzerrte Version eines gegnerischen Arguments wird widerlegt, um die eigene Position zu stärken.
  • Emotionale Appelle – Werbung nutzt oft Gefühle wie Freude oder Angst, um Menschen zu beeinflussen.
  • Wiederholung – Eine Botschaft wird mehrfach wiederholt, damit sie sich einprägt.
  • Blickkontakt – Direkter Augenkontakt kann die Überzeugungskraft erhöhen.
  • Humor – Ein humorvoller Ansatz kann Menschen für eine Idee gewinnen.
  • Gegenargumente antizipieren – Wer mögliche Gegenargumente vorher entkräftet, bleibt überzeugender.
  • Soziale Bewährtheit – „Millionen Menschen nutzen dieses Produkt“ – solche Aussagen erzeugen Vertrauen.
  • Vertrauensaufbau – Eine gute Beziehung zum Gesprächspartner erhöht die Überzeugungskraft.[12]

Platon

Platon (griechisch Πλάτων, *428/427 v. Chr. – †348/347 v. Chr.) war einer der bedeutendsten Philosophen der Antike und ein zentraler Begründer der abendländischen Philosophie.

Als Schüler des Sokrates beschrieb er dessen Denken und Methode er in vielen seiner Werke. Zur Rhetorik hatte er offenbar ein gespaltenes Verhältnis. Indem er die Demokratie als Regierungsmodell ablehnte[13], sah er sie eher als Form der Manipulation (Persuasion, Überredungs- und Scheinkunst). In einer Auseinandersetzung dazu mit Georgias (480 – 347 v. Chr.)[14] meinte er:

„Da wir letztlich nicht erkennen können, worüber wir reden, können wir über alles reden. Es kommt allein auf die Kunst des Redners an.“

Platonische Akademie

Die Schule von Platon, bekannt als die Platonische Akademie, war eine der bedeutendsten philosophischen Institutionen der Antike und gilt als Urform der europäischen Universität.

Gegründet wurde die Akademie um 387 v. Chr. von Platon in einem Hain außerhalb Athens, der dem attischen Helden Akademos gewidmet war – daher der Name „Akademie“.Sie bestand über 900 Jahre, bis sie im Jahr 529 n. Chr. von Kaiser Justinian geschlossen wurde.

Platon wollte eine Lebensgemeinschaft philosophisch Suchender schaffen, die sich der Wahrheit, Tugend und dem Gemeinwohl widmet.

Die Akademie war kein dogmatischer Lehrbetrieb – Diskurs, Dialektik und kritisches Denken standen im Mittelpunkt.

Der Unterricht war kostenlos und basierte auf Gleichberechtigung, unabhängig von Herkunft oder sozialem Rang. Es gab ältere und jüngere Mitglieder, je nach philosophischem Fortschritt. Auch Frauen wurden aufgenommen – etwa Axiothea von Phleius und Lastheneia von Mantineia.

Platon lehrte dort etwa 40 Jahre lang und prägte Generationen von Denkern, darunter Aristoteles, der später seine eigene Schule, das Lykeion, gründete.

Die Akademie wurde zum Modell für spätere Universitäten und Gelehrtengemeinschaften – der Begriff „Akademie“ lebt bis heute fort

Podcast

Digitale Beiträge wie Reportagen, Interviews, Gespräche, die einzeln und als Serien über Internetdienste (z.B. Spotify) zum Herunterlagen angeboten werden.

Der Begriff stammt ursprünglich von „iPod“ (Apples früher MP3-Player) und „Broadcast“ (Rundfunksendung) und wird aktuell als „Pod“ (Abkürzung für Playable on Demand) genutzt, d.h. „auf Abruf abspielbar“.

Poetry Slam

Literarisches Genre: auch: Spoken Word, Spoken-Word-Poetry, Bühnendichtung, Performancepoesie o. ä. genannt.

engl. poetry – Dichtung, Dichtkunst, Versdichtung; slam – zuschlagen, zuknallen, aber auch Schlamm (mglw. ironisch gemeint)

In einem öffentlichen Wettbewerb werden selbstverfasste Texte vorgetragen. Die Teilnehmer treten jeweils 5 – 6 Minuten lang gegeneinander auf. Die Zuhörer bestimmen die Sieger. Die Themen können inhaltlich und stilistisch sehr vielfältig sein: emotionale Gedichte, witziges Storytelling, Rap-Lyrics, karikierende Improvisationen oder rhythmisch vorgetragene gesellschaftskritische Meinungsäußerungen. 

Die Berührungspunkte zur Rhetorik sind offensichtlich (vgl. Jugend debattiert), da es auf Schlagfertigkeit, Überzeugungskraft und Originalität des sprachlichen Ausdrucks ankommt.

Es gibt zahlreiche Wettbewerbe im deutschsprachigen Raum und auf Unterschiedlichen Ebenen statt.[15]

Polemik

griech. polemos – Krieg, Kampf

Gemeint ist hier die rhetorische Kampfkunst, mit der gegen eine bestimmte andere Ansicht argumentiert wird. In der Regel wird heute damit unliebsames, unbequem kritisches Argumentieren bezeichnet als unsachlichen Angriff auf jemanden/etwas zur Positionierung/Verdrängung (vgl. auch Eristik – Kunst der Rechthaberei).

Polemik findet jedoch auch als scharfe, konsequente Auseinandersetzung zwischen Wissenschaftlern oder Politikern zur Ideenfindung/Festigung statt.

Kennzeichen für unfaire Polemik:

  • scharfe und direkte Äußerungen zur Sache,
  • möglicherweise auch persönliche Angriffe (ad personam),
  • Mittel der Übertreibung, Ironie und des Sarkasmus,
  • Unterstellungen, Falschdarstellungen, böswillige Hinterfragungen.

Wer polemisiert, hat nicht automatisch Recht oder Unrecht. Eine folgerichtige Argumentation wird durch Polemik nicht falsch, eine falsche nicht richtig.[16]

Beispiele:

  • Arthur Schopenhauer: Die Kunst, immer recht zu behalten: „Eristische Dialektik ist die Kunst zu disputieren, und zwar so zu disputieren, dass man Recht behält, also per fas et nefas [mit rechten wie mit unrechten Mitteln] … Woher kommt das? – Von der natürlichen Schlechtigkeit des menschlichen Geschlechts.“[17]
  • Karsten Bredemeier: Schwarze Rhetorik. Macht und Magie der Sprache.[18]
  • Gloria Beck: Verbotene Rhetorik. Die Kunst der skrupellosen Manipulation.[19]
  • Wladislaw Jachtchenko: Schwarze Rhetorik. Manipuliere, bevor du manipuliert wirst. [20]

Die konstruktive Form der Polemik sollte eine Streitkultur sein, die sich auszeichnet durch gegenseitige Achtung, Akzeptanz der Unterschiedlichkeit von Einstellungen und Meinungen, Verhinderung von Hass, Hetze und Diskriminierung. Manche Ereignisse, z.B. sogar im Bundestag zeigen, dass wir trotz aller erklärten demokratischen Normen oft noch weit entfernt sind.

Poesie/Poetik

griech. poiesis – das Machen, poietike techne – Lehre von der Dichtkunst

Die Versdichtung (Ggs. zu Prosa) befasst sich Kriterien und Techniken für das Schreiben von literarischen Werken, liefert aber auch der Rhetorik immer wieder Ansätze und Anregungen durch Zitate und Metaphern sowie Maßstäbe für die Beurteilung.

Im 18./19. Jahrhundert wurde die Poesie synonym für die klassische Rhetorik als ästhetische Stilllehre („schöne Kunst“) verwendet.[21]

Pointe

frz. Pointe – Zuspitzung

Rhetorische Wirkung lebt nicht zuletzt zugespitzter und überraschender Argumentation, von interessanten Höhepunkten unerwarteten Schlüssen. Am deutlichsten wird das bei geistreichen Schlüssen, gezielten Witzen und spannenden Anekdoten.

Beispiele:

  • Wollen Sie wissen, vom wem diese Aussage stammt? … von unserem Chef!
  • Haustiere ermutigen uns, aktiver zu sein. Ein Spaziergang mit dem Hund oder das Spielen mit der Katze im Garten sind großartige Möglichkeiten, sich zu bewegen. Und Studien haben gezeigt, dass Menschen, die oft ihre Zeit mit Haustieren verbringen, einen niedrigeren Blutdruck und ein stärkeres Immunsystem haben.
  • Und wisst Ihr, was dann passierte? Auf einmal …

Political correctness

Politische Sprachregelung sollen dazu führen, dass inkorrekte Wörter und Wendungen im öffentlichen Gebrauch vermieden werden. Persönlichkeiten und bestimmte Gruppen von Menschen sollen nicht gekränkt, beleidigt oder stigmatisiert werden. Politische Sprachreglung ist jedoch auch oft umstritten, insbesondere wenn es um die Regulierungs- und Ausdeutungshoheit geht.

Beispiele:

  • Gendern: Es soll verhindern, dass unterschiedliche Geschlechter verunglimpft und benachteiligt werden. Dazu soll auch eine sozial ausgewogene und funktionsgerechte Ansprache führen. Beispiel: „Kolleginnen und Kollegen…“
  • Es soll vermieden werden, dass Abstammungen und Ethnien zu Benachteiligungen, Beschimpfungen und Ausgrenzungen genutzt werden. Beispiel: statt „Zigeuner“ sollte „Sinti und Roma“ verwendet werden. Auch das sogenannte N-Wort (Abkürzung für das rassistische Schimpfwort Nigger) zählt dazu.
  • Auch Menschen mit Behinderungen sollen sensibel und achtungsvoll angesprochen werden.

In Deutschland ist es aktuell häufig anzutreffen, dass aus bestimmten politischen Gruppierungen heraus (z.B. AfD-Politiker, Pegida-Aktivisten, Nazi-Anhänger u.a.) immer wieder mit provokanter Absicht dagegen verstoßen wird. Das reicht von der Missachtung sprachlicher Tabus bis hin zur direkten oder indirekten Nachahmung nationalsozialistischen Sprachgebrauchs[22]

Ein literarisch-historisches Beispiel ist das „Notizbuch eines Philologen“, in dem Victor Klemperer während seiner Arbeitssklaverei als Jude „Die Sprache des Dritten Reiches“ (Lingua tertii Imperii – LTI) analysierte.[23]

Vor allem in den sozialen Medien des Internets, aber auch z.B. auf Fußballplätzen und bei Straßendemonstrationen wird häufig gegen elementare Regeln des Umgangs miteinander und gegen eine dringend erforderliche Sprachkultur verstoßen.[24]

Vgl. Mimikama – Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch: https://de.wikipedia.org/wiki/Mimikama

Populismus

lat. populus – das Volk (das einen Staat bildet)

Der Begriff ist mehrdeutig und hängt vor allem vom Kontext ab.[25]

Mit negativer Konnotation bezeichnet er eine Politik, die vor allem die Zustimmung des Volkes sucht. Sie bedient sich demagogischer Parolen, appelliert an Instinkte und Vorurteile und propagiert einfache, oft unrealistische Lösungen.

Mit positiver Konnotation wird eine Politik der „kleinen Leute“ gemeint, deren Probleme aufgegriffen und in direkter Kommunikation umgesetzt werden.

Beispiele:

  • positiv: SPQR – Senatus Populusque Romanus – Dem Senat und dem Volks von Rom (gehörend)
  •  A lot of people are saying … typische Formulierung von Donald Trump, mit der er beabsichtigt, scheinbar die Meinung seiner Anhänger zu vertreten

Das Gegenteil von populistisch könnte als elitär, technokratisch oder intellektualistisch beschrieben werden, je nach Kontext.

  • elitär: Während Populismus oft auf einfache Lösungen und Volkstümlichkeit setzt, betonen elitäre Positionen eher die Expertise und das Wissen einer ausgewählten Gruppe.
  • technokratisch: Ein technokratischer Ansatz legt den Fokus auf sachliche, wissenschaftlich fundierte Entscheidungsfindung, anstatt auf emotionale oder volksnahe Argumente.
  • intellektualistisch: Während Populismus manchmal anti-intellektuelle Tendenzen aufweist, könnte eine intellektualistische Haltung das genaue Gegenteil sein, indem sie komplexe Analysen und wissenschaftliche Überlegungen bevorzugt.

Es hängt stark davon ab, in welchem Zusammenhang du das Wort „populistisch“ verwendest! Meinen wir eine politische Bewegung oder eher eine allgemeine Denkweise?

Populismus

Umstrittene Bedeutung. Im positiven Sinne durch Luther: dem Volke aufs Maul schauen. Im negativem Sinne: politisches Lavieren, um das Volk zu manipulieren.[26]

Es gibt unter diesem Begriff politische Strategien, die sich darauf konzentrieren, die Interessen „des Volkes“ gegen eine vermeintliche korrupte oder abgehobene Elite zu vertreten.

Populistische Bewegungen betonen oft einfache, klare Lösungen für komplexe Probleme und nutzen emotionale oder volksnahe Rhetorik, um Unterstützung zu mobilisieren.

Populismus kann sich auch sprach niederschlagen, indem so kommunizierte wird, wie es das Volk erwartet bzw. verstehen kann. So hat es wohl auch Martin Luther gemeint, indem er forderte, dem „Volke aufs Maul“ zu schauen.“[27]

Populismus kann sowohl von links als auch von rechts kommen:

  • Linker Populismus stellt sich häufig gegen wirtschaftliche Ungleichheit und große Konzerne, setzt sich für soziale Gerechtigkeit ein und betont die Rechte der „einfachen Leute“.
  • Rechter Populismus konzentriert sich oft auf nationale Identität, Immigration, kulturelle Werte und stellt sich gegen das politische Establishment oder internationale Organisationen.

Was Populismus besonders macht, ist die Betonung auf eine direkte Verbindung zwischen politischen Führern und dem Volk, oft unter Umgehung traditioneller institutioneller Mechanismen. Manche sehen darin eine notwendige Korrektur gegen eine abgehobene Elite, andere kritisieren Populismus als vereinfachend oder gar spalterisch.

Interessierst du dich für aktuelle populistische Bewegungen oder eher für die Theorie dahinter?[28]

Prolepse (Prolepsie)

Das ist ein Stilmittel, das durch Vorwegnahme (Vorgriff) eines Satzgliedes (z.B. Einwand) eine Spannung aufbauen bzw. zu erwartende Hindernisse umgehen soll.

Beispiele:     

  • Und nun werden Sie sicherlich fragen, ob das nicht zu teuer wird, dann sage ich …?
  • Hast den Mann gesehen, wie er ausschaut?“ anstelle „Hast du gesehen, wie der Mann ausschaut?“
  • Wenn wir das alles zusammenfassen, wird folgende Erwartung deutlich sichtbar…

Poetismus

rhetorische Figur, die eine besonders poetische Ausdrucksweise bevorzugt. Es kommt auch vor, dass man aus Gewohnheit oder stilistischen Gründen Worte und Wendungen feierlich-gehoben formuliert.

Beispiele:

  • Aar oder König der Lüfte statt Adler
  • den Bund fürs Leben schließen statt heiraten
  • Herr Vater und Frau Mutter

Polyhymnia – griech. die Hymnenreiche.

In der griechischen Sage   gilt die Tochter des Zeus und der Mnemosyne auch als Muse der Hymnendichtung, des Tanzes, des Gesanges, der Pantomime, der Geometrie, der Agrikultur und der Rhetorik.

Vgl. auch Kalliope – die mit der schönen Stimme

Polysemie

Mehrdeutigkeit ein und desselben Wortes

Beispiele:

  • Stock kann bedeuten Bienenstock, Holzstück, Gehhilfe, Topfpflanze, Etage
  • Vgl. auch Homonymie: Gleichklang der Bezeichnung bei völlig unterschiedlicher Bedeutung: Bremse = Fahrzeugteil oder Insekt, Hahn = Tier oder Wasserhahn

Polysyndeton

Rhetorische Stilfigur, die durch mehrfaches Aneinanderfügen von Satzgliedern oder Wendungen, dramatisch wirken soll.

Beispiele: 

  • Und der süße Brei wurde mehr und mehr und immer mehr und quoll über Topf und Tisch hinaus …
  • Ich und du und sie und er …
  • Es wallet und siedet und brauset und zischt … (Goethe: Der Taucher)

Publizistik über Rhetorik

Es ist nicht genau zu ermitteln, wie viele Bücher über Rhetorik es insgesamt gibt. Allein im Zentralverzeichnis antiquarischer Bücher finden sich über 13.000 Verweise.

Auf eine Anfrage über Künstliche Intelligenz (ChatGPT) hat das Programm eigentlich nur mit den Schultern gezuckt: „Es gibt viele Bücher, die sich mit Rhetorik beschäftigen, sowohl aus historischer als auch aus aktueller Perspektive. Eine Schätzung von Amazon gibt an, dass es über 100.000 Bücher mit dem Begriff „Rhetorik“ gibt. Das sind aber nur eine kleine Menge im Vergleich zu den Millionen von Büchern, die es weltweit gibt.“[29]

Noch heute wird immer weiter an der Wissenschaftsdisziplin gearbeitet. Seit 2014 liegt ein zwölfbändiges Werk vor, das sich „Historisches Wörterbuch der Rhetorik“ nennt.[30] und auch online vorliegt. Je Band umfasst es ca.1000 Druckseiten mit über 1.400 Fachartikeln vieler Fachautoren.

Dass das mehr als nur eine Lehr- und Lernvorlage ist, dürfte schon wegen des immensen Umfanges klar sein.

Purismus

lat. purificatio – Reinigung, lat. purifico – reinigen säubern

Reinigungseifer, übertriebenes Streben nach Sprachreinigung:

Es gab immer wieder nationale Bewegungen, die versuchten, die Landessprache von Fremdwörtern zu reinigen, wie z.B. im 17. Jahrhundert als Reaktion auf die Überwucherung mit französischem und lateinischem Wortgut (Fruchtbringende Gesellschaft, 1617). Häufig kam es dabei zu Übertreibungen, die sich jedoch nicht durch setzten wie z.B. Abstand statt Distanz, Bücherei statt Bibliothek, Augenblick statt Moment.

Auch im faschistischen Deutschland (1933 – 1945) wurde versucht, fremdsprachliche Ausdrücke im nationalistischen und chauvinistischen Sinne zu beseitigen.


[1] Lessing: Nathan der Weise

[2] Parkinson, Cyril Northcote: Parkinsons neues Gesetz. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1997

, S. 11

[3] vgl. Geschäftsordnung des Sächsischen Landtages, § 78 – Redezeitbegrenzung und § 88 – freier Vortrag

[4] Wikipedia: Parrhesia

[5] Ash, T. G,: Redefreiheit. Prinzipien für eine vernetzte Welt. Carl Hauser Verlag, München 2016

[6] Die BibeL. Einheitsübersetzung. Verlag Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 1980, S. 1213 ff.

[7] Aderhold, Egon: Sprecherziehung des Schauspielers. Grundlagen und Methoden. Henschel Verlag, Berlin 1984

[8] Vgl. Hypokrates

[9] Göttert, K.-H.: Einführung in die Rhetorik. W. Fink Verlag, München 1919, S. 58 f.

[10] Aristoteles, S. 12

[11] Koeppler, S. 2ff.

[12] Copilot, 23.04.2025, 17:30: Beispiele für Persuasion

[13] Platon: Politeia (ca. 387 v. Chr.)

[14] Platon: Georgias oder Über die Beredsamkeit

[15] Poetry-Slam-Meisterschaft – Wikipedia

[16] Rettler, S. 49

[17] Schopenhauer, S. 19f.

[18] Bredemeier, K.: Schwarze Rhetorik. Macht und Magie der Sprache. Orell Füssli Verlag, Zürich 2002

[19] Beck, G.: Verbotene Rhetorik. Die Kunst der skrupellosen Manipulation. Eichborn Verlag, Frankfurt a. M. 2005

[20] Jachtchenko, W.: Schwarze Rhetorik. Manipuliere, bevor du manipuliert wirst. Goldmann Verlag, München 2018

[21] Ehlers, S. 265

[22] Detering

[23] Klemperer, V.: LTI. Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig 1957

[24] Wolf, A.: Angriff auf die Demokratie. Wie Rechtsextremisten de sozialen Medien unterwandern. edition a, Wien 2021

[25] Vgl. Kleines Lexikon der Politik. Hrsg. Dieter Nohlen und Florian Grotz, C.H. Beck Verlag, München 2015 (6. überarbeitete und erweiterte Auflage), S. 513 ff.

[26] Prenzel, Thorben: Mit Populisten reden. Ein Leitfaden in sechs Schritten. Zentralen für politische Bildung WochenschauVerlag,  Frankfurt a.M. 2024

[27] Stolt, Birgit: Martin Luthers Rhetorik des Herzens. Mohr Siebeck Verlag, Tübingen 2000

[28] Copilot

[29] ChatGPT, 21.01.2024, Stichwort Literatur über Rhetorik

[30] https://www.degruyter.com/database/hwro/html

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